von: mediamag.at-Redaktion

„GoPro Karma“ erobert die Lüfte

Atemberaubende Filme von oben

Mit der „GoPro Karma“ bietet der Action-Cam Spezialist ein Drohnen-Kit, das nicht nur Hobby-Filmer begeistern kann.

Die "GoPro Karma" mit Steuerungs-Device
Foto: GoPro

Vogelperspektive

Die fliegende Kamera von „GoPro“ kommt im bequemen Paket mit Rucksack, der Drohne, einem Stabilisierungs-Device und – je nach Wunsch – ohne GoPro-Kamera, einer „GoPro HERO5 Black“ oder einer „GoPro HERO5 Session“, wobei das letzte Paket erst Anfang nächsten Jahres erscheint. Die Stabilisierungsachse kann von der Drohne abgenommen und für wackelfreie Video-Aufnahmen per Hand verwendet oder auf verschiedenen Fahrzeugen oder anderem GoPro-Gear befestigt werden. Wer mit der Drohne auf Abenteuer gehen will, kann das mithilfe des beigelegten Rucksacks tun. Durch das geringe Gewicht und den einfachen Transport des Geräts kann man die Drohne fast überall hin mitnehmen.

Der GoPro Karma-Rucksack
Foto: GoPro

Wie im Spiel

Gesteuert wird die Karma mit einem mitgelieferten, sehr einfach zu bedienenden Controller. Das Steuerelement, das durchaus an einen Handheld erinnert, bietet einen zusätzlichen Touch-Display. Mit Hilfe dieses Controllers lässt sich die Drohne auch für Beginner leicht steuern.  Profis wissen alles aus der Drohne herauszukitzeln, Anfänger können auch ohne stundenlange Übungseinheiten atemberaubende Filme machen.

Der Controller der "GoPro Karma"
Foto: GoPro

Bearbeitung

Mit dem Aufnehmen von Videos ist die Arbeit natürlich nicht getan. Zwei Services von GoPro bieten zusätzlichen Komfort bei der Content-Erstellung. „GoPro Plus“ ist ein Cloud-Service, der den Upload von Bildern und Videos besonders leichtmacht. Wenn die Action-Cam zum Laden ans Stromnetz angeschlossen wird, werden die Dateien auf der Kamera in die „GoPro Plus“-Cloud hochgeladen. Mit einem „GoPro Plus“-Abonnement bekommt man nicht nur Cloud-Speicher, sondern auch Zugriff auf eine umfangreiche Musik-Bibliothek für die Video-Bearbeitung. Mit der beliebten „Quik“-App lassen sich die Videos schließlich schnell und einfach bearbeiten.

Vor dem Start der Drohne

Die Erkundung des Luftraums mit Drohnen und das Fotografieren aus der Vogelperspektive unterliegt gesetzlichen Regelungen der Luftfahrbehörde. Auf der Website der „austrocontrol“ finden sich die gesammelten Informationen für Rechtliches. Dort gibt es auch die Möglichkeit, Bewilligungen zu verwalten – falls notwendig.