von: mediamag.at-Redaktion

„Halo Wars 2“: Strategie fürs Gamepad

Rückkehr des RTS auf die Konsole

Mit „Halo Wars 2“ wagen sich Microsoft und Creative Assembly an ein Echtzeit-Strategiespiel auf der Konsole. Wie gut das funktioniert, lesen Sie hier!

Epische Schlachten in „Halo Wars 2“.
Foto: Microsoft

Neue Ufer

2009 versuchte man bei Microsoft zum ersten Mal die Barriere zwischen RTS (Real-Time Strategy, Echtzeitstrategie) und Steuerung am GamePad auf der „Xbox 360“ mit „Halo Wars“ zu durchbrechen. Rund acht Jahre später bringt man mit „Halo Wars 2“ für die „Xbox One“ und den PC den nächsten Strategiekracher auf die Konsole. Creative Assembly (die Macher der „Total-War“-Reihe) bringt das Halo-RTS erfolgreich auf die Konsole.

Ein Screenshot aus "Halo Wars 2"
Foto: Microsoft

Starker Singleplayer

Den Grundstein des Erfolgs will das Game mit der starken Singleplayer-Kampagne legen. In zwölf Missionen sollen Sie Ihre Armeen zum Erfolg führen. In der Chronologie der Reihe ist „Halo Wars 2“ direkt nach dem Vorgänger und vor dem ersten „Halo“-Shooter anzusiedeln, den Master Chief bekommen wir also leider nicht zu sehen. Dafür gibt es aber genug andere Einheiten aus dem „Halo“-Universum – vom Warthog über den Scorpion bis hin zu Hornets – Fans werden sich schnell wohlfühlen.

Ein Screenshot aus "Halo Wars 2"
Foto: Microsoft

Baumeister

Der Basenbau wurde an die Steuerung mit dem Gamepad angepasst. Stützpunkte dienen als „Ankerpunkt“ für Ihre Basen, in denen Sie insgesamt sieben zusätzliche Gebäude platzieren können. Es gilt, die richtige Balance aus Ressourcen-, Forschungs- und Produktionsgebäuden zu finden. Auf welchem der vorgegebenen Standorte die Bauten entstehen sollten, entscheiden Sie.

Strategen

Die Kämpfe im Konsolen-RTS präsentieren sich als schnell und knifflig. Schon auf dem „normalen“ Schwierigkeitsgrad stellt Sie das Game vor die eine oder andere Herausforderung. Eine große Hilfe können die Anführer-Fähigkeiten sein, die sich in den Kampagnenmissionen bemerkbar machen. Diese starken defensiven oder offensiven Aktionen können verloren scheinende Schlachten noch drehen.