von: mediamag.at-Redaktion

HDR sorgt für knackige Fotos

Der Weg zu richtig brillanten Bildern

In der Fotografie steht die Abkürzung HDR (High Dynamic Range) für besonders kontrastreiche Bilder. Das heißt, dass auch in dunklen Bereichen des Fotos Details gut erkennbar bleiben.

HDR
Foto: sborisov/iStock

Viele Digitalkameras und Smartphones verfügen heute schon über eine HDR-Funktion, d.h. sie erzeugen Bilder mit einem hohen Dynamikumfang, sprich mit hoher Detailtreue. Die Farben sind leuchtender und die Szenerie wirkt fast wie ein Gemälde. Daher wird HDR vor allem in der Architektur- und Landschaftsfotografie eingesetzt.

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Foto: dhorande/iStock

Wie funktioniert HDR-Fotografie?

Um ein möglichst detailreiches Fotos zu erhalten, werden von einem Motiv mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung erzeugt. Diese werden dann zu einem kontrastreichen ­ Bild zusammengerechnet. Es gibt mit HDR daher keine über- oder unterbelichteten Fotos mehr. Das menschliche Auge empfindet HDR-Fotos als natürlicher und erkennt mehr Tiefe in ihnen, als in herkömmlichen Aufnahmen.

Da mehrere Bilder übereinandergelegt werden, darf die Kamera dabei nicht ins Wackeln geraten. Am Besten verwendet man dafür ein Stativ und konzentriert sich auf unbewegliche Motive. Für die Nachbearbeitung gibt es eine breite Palette an Programmen, bei Smartphones werden die Fotos gleich nach der Aufnahme übereinander gerechnet.