von: mediamag.at-Redaktion

Sommerliche Tipps gegen die Hitze

5 Ideen für kühleres Wohnen

Wenn die Temperaturen im Sommer an der 30-Grad-Grenze kratzen, wird es zuhause immer schwieriger, kühlen Kopf zu bewahren. Vor allem dann, wenn keine Klimaanlage zur Verfügung steht. Die folgenden Tipps helfen dabei, nicht allzu sehr ins Schwitzen zu kommen.

Gute Tipps gegen brütende Hitze Zuhause
Foto: tommaso79/iStock

1. Zum richtigen Zeitpunkt lüften

An heißen Tagen möchte man am liebsten alle Fenster gleichzeitig öffnen. Doch wer clever ist, vermeidet gerade untertags offene Fenster. Der Grund: Obwohl der dabei anstehende Luftzug kühler wirkt, strömt erst recht erhitzte Luft von draußen in die Wohnung. Besser ist es, die Fenster untertags geschlossen zu halten und lediglich ganz zeitig am Morgen sowie nachts zu lüften, wenn die Luft kühler ist.

2. Ventilatoren richtig verwenden

Mobile Ventilatoren können wirkungsvoll dabei helfen, einen Raum abzukühlen. Entscheidend dabei ist jedoch, dass sie richtig eingesetzt werden. Am besten funktionieren sie, wenn sie möglichst tief positioniert sind. Optimalerweise platziert man einen Standventilator auf den Boden und stellt zusätzlich ein Gefäß mit eiskaltem Wasser davor. Das sorgt für einen Kühlungseffekt wie bei einer Klimaanlage.

Noch ein Tipp: Wird es am Abend draußen endlich kühler, kann man den Ventilator dazu verwenden, die heiße Luft nach draußen zu blasen, indem man das Gerät vor ein offenes Fenster stellt.

Die folgenden Tipps bringen Abkühlung an heißen Tagen — ganz ohne Klimaanlage.
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3. Raus mit dicken Teppichen

Im Winter mögen dicke Wollteppiche für ein gemütliches Wohnklima sorgen. Im Sommer passiert jedoch leider genau das Gegenteil: Liegen Teppiche im Raum, kühlt dieser deutlich weniger schnell aus. Die Lösung: Während der wärmsten Zeit des Jahres einfach die dicken Teppiche aus der Wohnung entfernen.

4. Kalte Küche

Bei Hitze hat man deutlich weniger Appetit auf deftige Mahlzeiten. Gut so — denn wer im Sommer täglich groß aufkocht, hat es danach deutlich heißer. Der Grund ist einfach: Küchengeräte wie der Backofen oder die Herdplatten heizen die Raumluft zusätzlich auf. Statt Schweinsbraten oder Auflauf lieber kaltes Buffet und viel Rohkost.

Wenn die Temperaturen im Sommer an der 30-Grad-Grenze kratzen, wird es Zuhause immer schwerer, kühlen Kopf zu bewahren.
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5. Elektrogeräte ausschalten

Doch nicht nur die Küche sorgt für zusätzliche Wärme. Über den ganzen Tag gerechnet erwärmen auch kleinere elektronische Geräte wie Laptop, Computer oder Fernseher den Wohnraum. Das gilt übrigens auch für den Stand-by-Betrieb. Anstatt beispielsweise den Trockner anzuwerfen, sollte man die nasse Wäsche, wenn möglich, lieber draußen aufhängen.

Die beste Lösung stellt natürlich eine Klimaanlage dar, mit der man die Raumtemperatur stets auf dem gewünschten Level halten kann.