von: mediamag.at-Redaktion

„HTC Vive“: Das VR- Headset im Porträt

Fenster in die virtuelle Realität

VR ist ein ambitioniertes Projekt, das von vielen Vordenkern zur Realität gemacht wurde. Einer dieser Vorreiter war HTC, die mit ihrem „HTC Vive“ und gemeinsam mit Steam die virtuelle Realität in unser Zuhause brachten. Die Geschichte vom und Details zum „HTC Vive“.

Das VR-Headset "HTC Vive"
Das VR-Headset "HTC Vive"

Historie

Die Anfangsgeschichte des „HTC Vive“ könnte man gut und gerne auf zwei Stränge auftrennen. Bereits seit 2012 experimentierte das Softwareunternehmen Valve mit der virtuellen Realität und konnte sogar im September 2012 schon erste Prototypen präsentieren. Anfang 2013 machte sich auch das taiwanesische Unternehmen HTC Gedanken über VR. Auch hier wurden viele Testprodukte und Erstversionen produziert, bis sich eines schicksalshaften Tages die beiden VR-Pioniere auf ein gemeinsames Projekt einigten. Nach einem kurzen Intermezzo von Valve und Oculus, arbeiteten Valve und HTC gemeinsam am „HTC Vive“.

"HTC Vive" und Zubehör
Foto: HTC

Früchte der Arbeit

Die Kooperation der beiden Unternehmen war ein voller Erfolg: Das „HTC Vive“ wurde schließlich von beiden Seiten bei unterschiedlichen Messen vorgestellt. HTC zeigte das Produkt beim Mobile World Congress in Barcelona, Valve präsentierte das HMD (Head Mounted Display) bei der Game Developers Conference in San Francisco rund drei Tage später. Das Publikum war begeistert, der Start des VR-Devices geglückt.

Der Controller zum "HTC Vive"
Foto: HTC

Spezifikationen

Das „HTC Vive“ zeichnet sich durch großartiges Tracking und tolle Bilder aus. Mit Hilfe von zwei „Lighthouse“ (Leuchtturm) genannten Infrarot-Laser-Trackern kann der Spieler sich in einem rund 4,5 x 4,5 Meter großen Bereich bewegen und präzise vom Tracking-System aufgenommen werden. Im Inneren der Brille findet sich pro Auge ein 1080 x 1200 Pixel großes Display, das mit einer Bildwiederholungsrate von 90 Hertz zu überzeugen weiß. Mit den speziellen Controllern soll der Nutzer mit Objekten in der virtuellen Realität interagieren können.

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