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IFA 2020: „Smart Liquid Heater“ vorgestellt

Start-up Heatle mit praktischer Innovation

Elegantes Design und einfache Bedienung: Der „Smart Liquid Heater“ von Heatle ist laut Hersteller das erste smarte Küchengerät für Heißgetränke.

IFA 2020: „Smart Liquid Heater“ von Heatle vorgestellt.
Foto: Heatle

Smarter Heizstab

Milch, Wasser und viele andere Flüssigkeiten können mit dem „Smart Liquid Heater“ des Berliner Start-ups Heatle schnell und unkompliziert auf die gewünschte Temperatur gebracht werden. Dazu stellt das Unternehmen einen 25 Zentimeter langen Metallstab und eine minimalistisch designte Basisstation (Breite: 18 Zentimeter) bereit. Die Entwickler betonen, dass für sie der nachhaltige Ansatz im Vordergrund steht: Es wird regional produziert und bei der Herstellung kommen nur recycelte und recycelbare Materialien zum Einsatz.

Video: „Smart Liquid Heater“

Hitze per Induktion

Die Technik hinter dem smarten Heizstab: Die Induktionsspule in der Basisstation erzeugt Wärme, eine innovative Magnettechnik garantiert Standfestigkeit und eine sichere Bedienung. Mit der Kraft von 2.000 Watt lassen sich innerhalb kürzester Zeit so gut wie alle Flüssigkeiten gezielt erwärmen. Ein Beispiel: Ein Viertelliter Wasser kann (je nach Stärke des Gefäßbodens) in rund 55 Sekunden zum Kochen gebracht werden. Sensoren im Heizstab messen beständig die Temperatur und gleichen diese per Bluetooth mit der Basisstation ab.

Tee kochen mit dem „Smart Liquid Heater“.
Foto: Heatle

Tee kochen im „Smart Liquid Heater“

Im ersten Schritt wird ein Gefäß aus Glas, Keramik oder anderen Materialien (kein Metall!) mit Wasser gefüllt und auf die minimalistisch designte Basisstation gestellt. Dann kann manuell oder per App die gewünschte Zeit oder ein vorprogrammierter Modus ausgewählt werden. Schließlich wird der Metallstab in das Gefäß gestellt und der „Smart Liquid Heater“ gestartet. Sogar Suppe kann auf diese Weise in kürzester Zeit zubereitet werden.

Video: Effizienz im Test

Smart programmieren per App

Dank der smarten Handy-App lässt sich der „Smart Liquid Heater“ auch programmieren. Wer beispielsweise punktgenau um 8 Uhr zum Aufstehen seinen Frühstückskakao trinkfertig haben will, kann das in der Heatle-App am Vorabend festlegen. Auch das Babyfläschchen lässt sich stressfrei auf diese Weise vorbereiten. Für Sicherheit sorgt der sogenannte Kindermodus, der verhindert, dass die Milch auf mehr als 45 °C erwärmt wird.

Der „Smart Liquid Heater“ als Qi-Ladestation.
Foto: Heatle

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Neben dem bequemen Erhitzen von Flüssigkeiten, lässt sich der „Smart Liquid Heater“ noch für weitere praktische Szenarien verwenden. Der Metallstab kann ohne Basisstation beim Kochen als Thermometer eingesetzt werden. Die Temperatur lässt sich in der App ablesen. Wird die Basisstation gerade nicht zum Wärmen eingesetzt, dient sie als Qi-Ladegerät für Smartphones und andere Geräte, die diese Technologie unterstützen.