von: mediamag.at-Redaktion

It’s YouTube, stupid!

Die größten Internet-Berühmtheiten

Am Anfang standen die Katzenfotos. Heute, mehr als zehn Jahre nach der Erfindung der größten Online-Videoplattform der Welt, ist „YouTuber“ als Job-Description längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wer findig und kreativ ist und das gewisse Etwas mitbringt, kann mit selbstgemachten Videos Millionen machen.

Die größten Internet-Berühmtheiten
Foto: RoBeDoRe_iStock

Die Videos sind meist gleichermaßen simpel wie erfolgreich: Die neuen Stars im Netz geben Schmink- oder Kochtipps, singen, parodieren – oder filmen sich ganz einfach stundenlang bei ihrem Lieblingshobby. Worüber die Eltern- oder Großeltern-Generation nur den Kopf schütteln kann, ermöglicht der neuen Generation der Internet-Celebrities teils siebenstellige Jahreseinkommen. Ein Überblick:

Selfmade-Millionäre aus dem Kinderzimmer

Selfmade-Millionäre aus dem Kinderzimmer
Foto: Screenshot Youtube-Channel "PewDiePie"

Falls Sie es noch nicht wussten: Die Zeit der Samstagabend-Shows ist endgültig vorbei. Selbst das Fernsehen als solches steht für so manchen Analysten kurz vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Die Medienmacher von heute studieren weder Journalismus noch bewerben sie sich beim Lokalfernsehen für ein unbezahltes Praktikum. Stattdessen drehen sie auf ihrem eigenen YouTube-Channel munter drauf los. Wie der Schwede Felix Kjellberg, im Netz bekannt als „PewDiePie“. Mit 40 Millionen Abonnenten und den daraus lukrierten Werbeeinkommen von 11 Millionen Euro ist er der unangefochtene Topverdiener unter den weltweiten YouTube-Stars. Sein Erfolgsrezept: Er lässt seine Zuschauer regelmäßig beim Testen von Videospielen zuschauen.

Im Chatroom der Macht

Im Chatroom der Macht
Foto: Screenshot YouTube-Channel "LeFloid"

Auch im deutschsprachigen Raum hat sich eine boomende YouTube-Szene entwickelt. Die Zuschauer und die damit verbundenen Einkommen sind nicht ganz so abgehoben wie bei ihren englischsprachigen Kollegen, dennoch sorgt die neue Online-Kultur für Aufsehen: So schaffte der 29-jährige Florian Mundt alias „LeFloid“ 2014 sogar ein Interview mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Auch Österreich hat seine Online-Stars

Auch Österreich hat seine Online-Stars
Foto: Screenshot YouTube-Channel "KsFreakWhatElse"

Noch eine Stufe kleiner ist das Schaffensfeld der YouTuber naturgemäß in Österreich. Mit seinen Minecraft-Videos durchbrach „VeniCraft“ vor kurzem die hierzulande magische Grenze von 300.000 Abonnenten. Dicht gefolgt wird er von KsFreakWhatElse mit 280.000 Abonnenten: Seine teils waghalsigen Alltags-Challenges treffen punktgenau den Zeitgeist der heimischen Online-Community.