von: mediamag.at-Redaktion

Kälteschutz für Smartphone & Co.

Praktische Tipps für den Winter

Wenn draußen der Schnee leise rieselt und die Seen zufrieren, müssen auch Smartphones und andere technische Geräte speziell geschützt werden.

So schützen Sie Smartphone und Co. im Winter richtig.
Foto: izzzy71/iStock

1. Akku

Die gute Nachricht vorab: Moderne Akkus sind nicht mehr so kälteempfindlich wie ihre Vorgänger. Dennoch sollte man Akkumulatoren für Smartphone, Tablet und Co. im Winter möglichst wenig der Kälte (und im Sommer der Hitze) aussetzen. Extreme Temperaturen haben nämlich einen lästigen Nebeneffekt: Sie verkürzen die Laufzeiten empfindlich.

Helfende Hüllen

Hilfe bieten hier spezielle Neoprenhüllen in denen Handys, Notebooks und andere technische Geräte wirksam gegen tiefe Temperaturen und Feuchtigkeit. Der beste Schutz ist zugleich der einfachste: Die Devices in einer Innentasche bei sich tragen, so schützt die Körperwärme das Smartphone vor dem Auskühlen.

Notfallmaßnahme

Um in einem Notfall eine Batterie schnell wieder auf Temperatur zu bringen, kann es helfen, das Smartphone in die warmen Hände zu nehmen und etwas zu reiben. So kann man vielleicht noch einige wertvolle Gesprächsminuten aus dem unterkühlten Stromspeicher kitzeln.

Eine Frau steht im Schnee und bedient Ihr Smartphone
Foto: sanjeri/iStock

2. Nässe

Wasser kann technischen Geräten in zweierlei Hinsicht gefährlich werden: Entweder als Regen oder Spritzwasser, das durch Öffnungen und Buchsen ins Innere des Geräts dringt, oder als Kondenswasser, das sich bildet, wenn Smartphone & Co. wieder auf Zimmertemperatur gebracht werden. Daher gilt: Devices immer viel Zeit gönnen, um langsam wieder „warm“ zu werden. Das Gerät dazu am besten aus- und erst wieder einschalten, wenn sich sicher keine Feuchtigkeit mehr im Inneren verbirgt. Wertvolle Tipps für die Rettung eines nassen Geräts haben wir im Artikel: „Hilfe, mein Smartphone ist nass!“ für Sie gesammelt.

Ein mensch mit dicken Handschuhen bedient sein Smartphone.
Foto: AdamRadosavljevic/iStock

3. Stürze

Zugegeben, ein Handy kann auch im Sommer durch Stürze und ähnliche Unfälle zu Schaden kommen. Im Winter läuft man dennoch eher Gefahr, auf Schnee und Eis auszurutschen. Als Schutz bieten sich eigene Hüllen von Herstellern wie Otterbox an, die sich auf schockresistente Cover spezialisiert haben. Um klammen Fingern vorzubeugen, haben einige Hersteller Handschuhe im Portfolio, die auf die Bedienung von Touchscreens ausgelegt sind. So bleiben die Finger warm und das Handy liegt sicherer in der Hand.