von: mediamag.at-Redaktion

Kamera-Basics für Einsteiger

Die wichtigste Ausrüstung zum Losknipsen

Mit dem Fotografieren ist es so eine Sache: Beim Equipment sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Andererseits lassen sich auch mit dem Smartphone brauchbare Fotos schießen. Mit den folgenden Tipps gehen ambitionierte Anfänger auf Nummer sicher.

Kamera-Basics für Einsteiger
Foto: iStock

Aufwändige Kugelstative, Teleobjektive mit irren Brennweiten oder gar eine Systemkamera zum Preis eines Gebrauchtwagens – geht es ums Fotografieren, ist guter Rat oft teuer. Welche Ausrüstung macht für die ersten Shootings Sinn? Und auf was spart man lieber noch ein Weilchen?

Kameratasche oder Rucksack

Kameratasche
Foto: hama

Das wohl wichtigste Ausrüstungsstück für angehende Fotografen – nach der Kamera, selbstverständlich. Denn wer verwendet seine Kamera immer nur in den eigenen vier Wänden und hat für das gute Stück einen festen Platz im Schrank reserviert? Wichtig: Lieber gleich eine Nummer größer kaufen, man weiß ja nie. Größere Rucksäcke bieten eigene Staufächer für mehrere Objektive, Akkus usw.Hier gibt's einen Überblick der besten Kamerataschen und -rucksäcke.

Ersatz-Akku

Ersatz-Akku
Foto: Canon

Stellen Sie sich vor, Sie stehen unmittelbar davor, das Foto Ihres Lebens zu schießen – und der Akku der Kamera macht schlapp! Damit dieses Schreckensszenario niemals eintritt, sollte man rechtzeitig über einen Ersatz-Akku nachdenken. Profis verlassen sich niemals auf den einen, eingelegten Akku – denn der hat manchmal weniger Restenergie, als erwartet.

Speicherkarten

Speicherkarten
Foto: SanDisk

Alte Fotografen-Weisheit: Speicher hat man eigentlich nie zu viel. Je nach Kamerahersteller werden unterschiedliche Speicherkarten verwendet. Die am weitesten verbreiteten Karten bei Kompaktkameras sind bis 2GB die SD-Karten und ab 4GB die SDHC-Karten. Sony setzt auf den Memorystick, während auch kleinere Einsteiger-Spiegelreflexkameras zunehmend auf SDHC vertrauen. Im mittleren und Profi-Bereich sind CompactFlash-Karten Standard – sie sind größer und mechanisch robuster. Zum Sortiment der verschiedenen Speicherkarten geht es hier.

Stativ

Stativ
Foto: hama

Ja – auch in Zeiten von Selfie-Sticks macht ein ordentliches Stativ durchaus Sinn. Dann nämlich, wenn die Belichtungszeiten zu lang werden oder eine sorgfältige Kameraausrichtung wichtig ist. Außerdem: Versuchen Sie mal, ohne Stativ mit dem Selbst- oder Fernauslöser eine Gruppenaufnahme zu machen. Eben! Die gute Nachricht: Bereits für wenig Geld gibt es brauchbare Universalstative für Foto- und Videokameras.

Blitzgerät

Blitzgerät
Foto: Nikon

Auch wenn viele auf die besondere Stimmung von natürlichem Tageslicht schwören – wenn es zu dunkel ist, setzt auch der puristischste Fotograf aufs Blitzlicht. Mit einem externen Blitz wird so manches Foto erst möglich. Die Ausleuchtung ist gleichmäßiger, indirektes Blitzen und schnelle Blitzfolgen sind möglich.Hier ein Überblick der verschiedenen Modelle.

Reinigungs-Tools

Reinigungs-Tools
Foto: Big Hurrikan

Oft unterschätzt oder verdrängt, aber für perfekte Bilder unerlässlich: eine saubere Ausrüstung. Besonders die empfindlichen Oberflächen der Objektive brauchen häufig eine kleine Reinigung. Zu schnell gelangt ein Fingerabdruck oder Staub darauf. Darum: Ein zartes Mikrofasertuch und ein kleiner Blasebalg mit Pinselaufsatz sind auf jeden Fall ein gutes Investment.