von: mediamag.at-Redaktion

Kamera oder Smartphone?

Im Duell um gute Fotos

Das Smartphone als ständiger Begleiter kann jederzeit für ein Foto gezückt werden. Aber kann es deshalb die modernen Fotokameras ersetzen? Hier eine kleine Gegenüberstellung der beiden Systeme.

Fotografie: Smartphone versus Kamera
Foto: Sony/OTS

1. Gelegenheit macht Foto

Moderne Smartphones sind zum Teil zwar mit sehr hochwertigen Kameras ausgestattet, die Qualität einer Spiegelreflex-Kamera können sie jedoch niemals erreichen. Einfache Schnappschüsse können auf jeden Fall mit dem Handy abgelichtet werden, für Portraits, Nahaufnahmen oder professionelle Zwecke sollte man auf eine System- oder Spiegelreflex-Kamera zurückgreifen.

2. Funktion und Form

Fotos, die auf Social Media geladen werden, kommen sehr oft von Smartphones. Damit das Geschehen etwas Pep erhält, wird bei der Aufnahme noch ein Filter drübergelegt. Mit wenigen Handgriffen ist das Bild online, Verwackler oder pixelige Qualität sind meist Nebensache. Soll hingegen ein leuchtender Sonnenuntergang in seiner ganzen Pracht auf die Speicherkarte gebannt werden, dann werden Faktoren wie ISO-Wert, Blende etc. interessant. Hier stellen Kameras das Smartphone weit in den Schatten. Für Anfänger verfügen sie über einige voreingestellte Motivprogramme, wie etwa „Schnee“, „Dämmerung“ oder „Portrait“. Zudem liegen Kameras besser in der Hand als Smartphones, d.h. die Gefahr des Verwackelns ist geringer.

Kamera für unterwegs
Foto: Sony

3. Hart im Nehmen

Man kann sein Smartphone zwar mit relativ robusten Hüllen schützen, dennoch wird es bei einem Sturz aus rund einem Meter Höhe vermutlich Schaden nehmen. Gerade die großen Displays können beim Kontakt mit Beton oder Asphalt schnell einen Sprung bekommen. Outdoor-Kameras sind da schon etwas besser geschützt. Viele Modelle sind relativ resistent gegen Spritzwasser, Staub und Schläge. Dass die Kamera bei einem Stoß oder Fall Schaden nimmt, kann aber leider nie ganz ausgeschlossen werden.

4. Ausdauer und Vielseitigkeit

In puncto Erweiterbarkeit haben die Kameras die Nase deutlich vor den Smartphones. Für Letztere gibt es wenig Kamera-Zubehör und wer viele Fotos anfertigt, hat außerdem den Akku schnell geleert. Ein Kamera-Akku hat da eine ganz andere Ausdauer. Wer nicht über das Display fotografiert, sondern über den Sucher, kann schon einige Urlaubstage verbringen, ohne die Kamera aufladen zu müssen.

Fazit

Ein Smartphone haben viele von uns immer dabei. Wer keine professionellen Ansprüche an die Fotoqualität und die Handhabung stellt, wird im Alltag mit dem Mobilgerät sein Auslangen finden. Wer sich hobbymäßig oder professionell dem Fotografieren widmen möchte, sollte sich auf jeden Fall eine Kamera zulegen – zum Einstieg am besten die Kompakt- oder System-Variante.

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