von: mediamag.at-Redaktion

Kochspaß mit Shelf-Meals

Was Kühlschrank, Gefrierfach und Vorratsregal hergeben

Kann man überraschend eine Zeit lang nicht einkaufen gehen, staunt man meistens nicht schlecht, was sich alles zuhause findet, um zu köstlichen Speisen verkocht zu werden.

Shelf-Meals: Verkocht wird, was der Kühlschrank hergibt.
Foto: gilaxia/iStock

Jederzeit kochbereit

Es muss nicht immer eine mehrwöchige Quarantäne sein, die den täglichen Lebensmitteleinkauf beeinträchtigt und den persönlichen Bewegungsradius einschränkt. Eine plötzliche Krankheit, ein Sportunfall oder auch erfreuliche Ereignisse wie die Heimkehr mit einem Baby oder das Eintreffen der Abo-Gemüsekiste können Gründe sein, um ein Shelf-Meal zuzubereiten.

Was sind Shelf-Meals?

Was darunter zu verstehen ist? Günstige und gesunde Speisen, die aus gekühlten, konservierten und frischen Zutaten zubereitet werden. Kreative Fusionsküche also, die früher als vorausschauende Vorratshaltung selbstverständlich war und heute ein hippes Revival erlebt.

Shelf-Meals: Vorkochen ist wieder in.
Foto: hobo_018/iStock

Was brauche ich für ein gutes Shelf-Meal?

Frei nach dem Motto „Was der Kühlschrank, Tiefkühler und Vorratsregal hergeben“, wird gustiert und zur Tat geschritten.

Am besten gelingt es, wenn folgende Lebensmittel als Grundausstattung immer zuhause sind:

  • Tomatensauce
  • Bohnen, Linsen, Erbsen
  • Erdäpfel, Zwiebel, Knoblauch
  • Eier, Käse, Butter, Öl, Margarine
  • Teigwaren, Reis, Couscous, Quinoa
  • Tiefgekühlte Beeren, Marmelade, Apfelmus
  • Tiefkühlfisch, Spinat, Rotkraut, Tiefkühlkräuter
  • Nüsse, Trockenfrüchte
  • Kokosmilch, Pflanzendrinks, Haltbarmilch
  • Grundausstattung an Gewürzen (Salz, Pfeffer, Paprika, Majoran, Thymian, Basilikum, Oregano, Chili, Kurkuma, Kardamom, Lorbeer, Curry)
     

Gemeinsam mit frischem Obst und Gemüse lassen sich daraus unzählige Gerichte kochen. Um nur einige zu nennen: Pasta al pomodoro, Chili sin Carne, Erdäpfelgulasch, Curry mit Reis oder Couscous, Eiernudeln, Käsespätzle, süße Reisaufläufe, Bohneneintopf, Letscho mit Fisch, Quinoa-Laibchen mit Gemüse oder Beerenspiegel, Linsen-Dal, Cremesuppen und Aufstriche.

Pesto, Suppen und Salate halten sich in Vorratsgläsern länger.
Foto: monticello/iStock

Vorrat ist immer gut

  • Ist beispielsweise plötzlich viel Gemüse im Haus, lohnt es sich neben dem Essen, das man zum sofortigen Verzehr zubereitet, parallel eine Gemüsesuppe zu kochen und diese in Gläsern luftdicht abkühlen zu lassen. So hält sie sich bis zu einer Woche im Kühlschrank und kann für den schnellen Hunger später rasch aufgewärmt werden oder ist zum Aufgießen für ein Risotto schnell zur Hand.
     
  • Fisolen, Bohnen, Sellerie, Karotte, Spargel, Zucchini, rote Rüben: Viele Gemüsesorten sind auch für Salate geeignet, die sich länger konservieren lassen und im Regal darauf warten, jederzeit eine Mahlzeit aufzuwerten.
     
  • Sind viele Kräuter im Garten gleichzeitig pflückfertig, ist die Herstellung eines Pestos oder das Kleinschneiden und portionsweise Einfrieren angesagt.
     
  • Um Süßspeisen und Desserts in kurzer Zeit auf den Tisch zu zaubern, sollten frische, saisonale Früchte zu Gelees, Marmeladen und Mus verarbeitet werden.
     

Wer einiges davon beherzigt, hat immer genügend Shelf-Meals zur Hand, wenn die Zeit zum Kochen knapp oder der tägliche Einkauf erschwert ist.