von: mediamag.at-Redaktion

Rückkehr nach Mittelerde

Pure Action mit Schatten des Krieges

Mit „Mittelerde: Schatten des Krieges“ erschien Anfang Oktober 2017 der Nachfolger des Open-World Titels „Mittelerde: Mordors Schatten“. Das Spiel schafft es, die Qualitäten des ersten Teils zu behalten und um wertvolle Story-Elemente zu erweitern.

Pure Action im neuen "Mittelerde: Schatten des Krieges"
Kämpfen Sie als untoter Waldläufer gegen Sauron und seine Armeen im neuen „Mittelerde: Schatten des Krieges“. Foto: Warner Bros.

Die Untoten sind zurück

Hauptcharakter und Protagonist von „Schatten des Krieges“ ist der untote Waldläufer Talion, der – wie bereits im ersten Teil – vom elbischen Rachegeist Celebrimbor besessen ist. Celebrimbor war es, der für Sauron die magischen Ringe schuf, daraufhin von ihm aber betrogen und hingerichtet wurde. Zeitlich ist das Spiel zwischen den Ereignissen von „Hobbit“ und „Herr der Ringe“ angesiedelt. Zu Spielbeginn schmiedet das untote Duo einen neuen Ring, um sich gegen Sauron zu stellen, der mittlerweile wieder eine körperliche Form angenommen hat. 

Ein gefürchtetes Duo
Waldläufer Talion und der elbische Rachegeist Celebrimbor bilden ein gefürchtetes Duo. Foto: Warner Bros.

Meine eigene Armee

Mit dem Fall Saurons als Ziel vor Augen baut man sich eine eigene Ork-Armee auf und zieht gegen die berühmtesten Bösewichte des Universums in den Kampf. Um zu siegen, muss man Sauron seine Trutzburgen entreißen, um selbst zum hellen Herrscher aufzusteigen. Das gelingt aber nur, wenn man zuvor Hexenkönig, Balrog, Kankra und natürlich die Ringgeister zu Fall bringt. 

Bauen Sie Ihre eigene Armee
Bauen Sie sich Ihre eigene Armee auf und ziehen Sie gegen Scharen von Orks in den Kampf. Foto: Warner Bros.

Nemesis 2.0

Zentrales Element von „Schatten des Krieges“ ist das Nemesis-System, das im Vergleich zu „Mordors Schatten“ deutlich ausgebaut wurde. Mit diesem System stellen sich Talion und Celebrimbor ihren größten Erzfeinden. Besiegte Ork-Hauptmänner können unterworfen werden, den "Liebling" befördert man zur persönlichen Leibwache. Stets motiviert, die besten Gefährten zu finden, streift man aufmerksam durch die Landschaft. Aber Achtung: Flüchtet man vorzeitig aus einem Kampf, weil ein mächtiger Untergebener früher als geplant gestorben ist, kann es gut sein, dass dieser im weiteren Spielverlauf, vom Hass getrieben, wieder auferstanden zurückkehrt, um an demjenigen Rache zu üben, der ihn zurückgelassen hat.

Persönliche Leibwachen unterstützen Sie im Kampf
Das Nemesis-System motiviert zur Suche nach den besten Leibwachen. Foto: Warner Bros.

Fazit

Das überarbeitete Nemesis-System fühlt sich gut an und bringt neuen Schwung in die Serie. Die Motivation, immer bessere Hauptmänner zu besiegen und zu rekrutieren, bleibt über weite Teile des Spiels hoch, auch wenn sich manche Aufgaben früher oder später wiederholen. Das Spiel macht von der Vorbereitung und dem Planen eines Kampfes bis hin zum eigentlichen Kämpfen großen Spaß und erlaubt taktisches Vorgehen. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist das auch notwendig, denn hier ist „Schatten des Krieges“ eine echte Herausforderung.

Das Action-Adventure von Publisher Warner Bros. und Entwickler Monolith ist bei MediaMarkt für PC, PS4 und Xbox One erhältlich.