von: mediamag.at-Redaktion

Mixed Reality: Das steckt dahinter

Zukunftstechnik für Windows 10

Als echter Technik-Pionier trat Microsoft auf der IFA 2017 in Erscheinung: Mit der Vorstellung von „Mixed Reality“ sorgt der Software-Riese in Berlin für großes Aufsehen.

Mixed Reality: Das steckt dahinter.
Foto: Microsoft

Die Begriffe „Augmented Reality“, kurz „AR“ und „Virtual Reality“, auch bekannt unter dem Begriff „VR“, kombiniert Microsoft zu der völlig neuen Bezeichnung „Mixed Reality“. Dabei handelt es sich laut Microsoft aber um keine fixe Definition, sondern um ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten, die sich allesamt innerhalb des Windows 10-Universums abspielen und mit dem kommenden „Fall Creators Update“ auch tatsächlich Schritt für Schritt in der Praxis ankommen sollen.

Windows wächst

Konkret soll „Mixed Reality“ dabei helfen, Programme, Fenster und andere virtuelle Objekte aus Windows 10 schon bald frei in der realen Welt zu platzieren. Windows wächst damit über die Grenzen des Bildschirms hinaus und verschmilzt mehr und mehr mit der Realität. 

Die Mixed-Reality-Brille von Asus.
Foto: Microsoft

Gleich fünf neue Brillen

Um das in die Tat umzusetzen, präsentierte Microsoft gemeinsam mit den Partnern von Lenovo, Acer, Dell, Asus und HP gleich fünf Mixed-Reality-Headsets, die es bald auch zu kaufen geben wird. Der Clou: Im Gegensatz zu reinen VR-Brillen benötigen diese keine zusätzliche Hardware wie externe Sensoren oder Kameras mehr. Stattdessen nutzen die Headsets die sogenannte Inside-Out-Technologie, um die Bewegungen des Benutzers in Relation zur Position in der realen Welt zu erfassen. 

Verschiedene Designs

Technisch sind die Headsets der verschiedenen Marken weitestgehend baugleich, lediglich im Design gibt es teils deutliche Unterschiede. Die Auflösung des verbauten LCD-Panels beträgt 2.880 x 1.440 Pixel (1.440 x 1.440 Pixel für jedes Auge). Der horizontale Sichtbereich umfasst 95 Grad, die Bildwiederholungsrate 90 Hertz. Beim Controller setzen die verschiedenen Hersteller allesamt auf das Design von Microsoft. Controller wie Headsets sollen laut Microsoft zu einem späteren Zeitpunkt auch mit SteamVR kompatibel sein.