von: mediamag.at-Redaktion

MWC 2019: Der Trend zum faltbaren Smartphone

Was steckt dahinter?

Rund um den MWC hat sich neben 5G ein anderer Trend etabliert: das faltbare Smartphone. Wir werfen einen Blick auf „Galaxy Fold“, „Mate X“ und Konsorten.

Faltbare Devices liegen beim MWC 2019 im Trend.
Foto: Huawei

Das faltbare Gadget

Ein Smartphone zum Zusammenfalten: Diese Idee schwirrte schon länger in der Welt der kleinen Taschencomputer umher. Regelmäßig tauchten Patente auf, die bewiesen haben, dass die großen Smartphone-Hersteller – wie Samsung – sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben. 2019 ist es soweit: Die ersten faltbaren Geräte – Tablets, Bildschirme und Smartphones – wurden präsentiert.

Die Vorreiter

Die Premiere in der Welt der faltbaren Gadgets feierte man im Rahmen der CES 2019 in Las Vegas: LG stellte einen „ausrollbaren“ Fernsehbildschirm vor und Royole brauchte mit dem „Flexipai“ ein faltbares Tablet zur Messe. Samsung, dessen Patente zeigen, dass man sich schon länger mit der Technologie beschäftigt, zieht ein paar Tage vor dem MWC 2019 in Barcelona nach. Im Rahmen eines „Unpacked“-Events wurde das „Galaxy Fold“ vorgestellt: Das Falt-Smartphone wird parallel zur Flaggschiff-Serie „Galaxy S“ existieren. Huawei hat sich mit dem „Mate X“ ebenfalls in die Riege der Hersteller mit faltbaren Devices eingereiht. Welche Unternehmen in Zukunft noch einsteigen, wird sich zeigen.

Wo geht die Reise hin?

Die Zukunft der faltbaren Devices ist ungewiss. Wie und ob sich die Technologie weiterentwickeln wird, hängt natürlich stark vom Interesse der Kunden ab. Sollten User und Hersteller mehr von der Technologie sehen wollen, können wir uns sicher sein, dass die Devices immer ausgereifter werden. So wie sich die ersten „Standard-Smartphones“ stark von dem unterscheiden, was wir nun in unseren Taschen bei uns tragen, werden auch faltbare Devices – wenn das Interesse da ist – ständig weiterentwickelt und verfeinert werden.