von: mediamag.at-Redaktion

Die Highlights des Apple Events

Neu: MacBook Air, Mac Mini und iPad Pro

Das langerwartete Update für Mac-Hardware ist da: Im Rahmen des Special Events in New York präsentierte Apple-CEO Tim Cook neben dem neuen „iPad Pro“ auch die Neuauflagen des Einsteiger-Notebooks „MacBook Air“ sowie des kompakten Desktop-Rechners „Mac Mini“.

Neu: MacBook Pro, Mac Mini und iPad Pro.
Foto: Apple Inc.

Lange, viel zu lange für den Geschmack der unzähligen Apple-Fans hatte das kalifornische Unternehmen seine Computer-Sparte außen vor gelassen. Mit der Neuauflage von „Mac Mini“ und „MacBook“ ist das nun vorbei. Den Anfang des Events in der Brooklyn Academy of Music machte das neue „MacBook Air“: Das ist mit 13,3 Zoll gleich groß wie der Vorgänger, erhält aber ein hochauflösendes Retina-Display, das nicht nur viermal so viele Pixel, sondern auch eine um 48 Prozent verbesserte Farbdarstellung bietet. 

Die Highlights des Apple-Events in New York.
Foto: Apple Inc.

Mehr Display, weniger Rand

Während das Force Touch-Trackpad um 20 Prozent wächst, halbiert sich der Rand um das Display um die Hälfte. An der dicksten Stelle ist der Rechner 15,6 Millimeter dünn. Ebenfalls neu ist die vom großen Bruder „MacBook Pro“ bekannte Touch ID-Funktion, die ein Entsperren per Fingerabdruck ermöglicht. Möglich macht das der neue Apple T2 Security Chip, der auch den Sprachassistenten Siri auf das „MacBook Air“ bringt. Im wahlweise in den Farben Gold, Silber und Space Grau verfügbaren Einsteiger-Laptop sorgt ein Intel Core i5-Dualcore-Prozessor für ausreichend Rechenleistung. Dazu kommen bis zu 16 GB RAM sowie SSD-Festplatten mit maximal 1,5 Terabyte Speicherplatz. Spannend: Laut Apple besteht die neue „MacBook“-Generation zu 100 Prozent aus wiederverwertetem Aluminium. Die Akku-Laufzeit beträgt nach wie vor 12 Stunden. 

Der kompakte Desktop-Computer wird technisch auf eine neue Basis gestellt.
Foto: Apple Inc.

Neuer Mac Mini

Großer Jubel brandete im Saal bei der Vorstellung des neuen „Mac Mini“ auf. Der kompakte Desktop-Computer wird technisch auf eine neue Basis gestellt und bekommt Intel-Chips der achten Generation verpasst – wahlweise mit vier oder sogar sechs Prozessorkernen. Das Resultat: Die fünffache Leistung des Vorgängers. Die Festplatten sind bis zu zwei Terabyte groß, dazu können auf Wunsch maximal 64 Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut werden. 

Besonders stolz ist man bei Apple auch auf das neuentwickelte Lüftungssystem, das gleichermaßen leistungsfähig wie leise sein soll.
Foto: Apple Inc.

Kleiner Riese

Auch der „Mac Mini“ besteht vollständig aus recyceltem Aluminium, besonders stolz ist man bei Apple auch auf das neuentwickelte Lüftungssystem, das gleichermaßen leistungsfähig wie leise sein soll. Während das „MacBook“ mit zwei Thunderbolt-kompatible USB-C-Ports auskommt, sind es beim „Mac Mini“ deren vier. Dazu kommt u. a. noch ein Ethernet-Anschluss, optional mit einer Übertragungsrate von 10 GBit. 

Ebenfalls im Vorfeld erwarten worden war die Neuauflage des „iPad Pro“.
Foto: Apple Inc.

Neue Tablets

Ebenfalls im Vorfeld erwarten worden war die Neuauflage des „iPad Pro“. Wie das kürzlich präsentierte „iPhone XR“ bekommt es ein neues Liquid Retina Display, auf den Home Button und Touch ID wird verzichtet, dafür bekommt das neue Apple-Tablet die smarte Gesichtserkennung Face ID. Möglich macht das der leistungsstarke A12X „Bionic Chip“ inklusive Achtkern-Prozessor und Grafikchip mit sieben Kernen. Ebenfalls ein Einschnitt stellt die Umstellung auf den USB-C-Anschluss dar: Dieser ermöglicht beispielsweise auch das Laden externe Geräte. 

Beide Geräte sind um 15 Prozent dünner und wiegen rund 450 Gramm.
Foto: Apple

Smarter Apple Pencil

Das neue „iPad Pro“ kommt wieder in zwei Größen: Bei der kleineren Variante wächst das Display bei gleichen Außenmaßen von 10,5 auf 11 Zoll, die große Version behält den 12,9-Zoll-Bildschirm, das aber bei deutlich kompakteren Dimensionen. Beide Geräte sind um 15 Prozent dünner und wiegen rund 450 Gramm. Runderneuert wurde auch der „Apple Pencil“, der ab sofort magnetisch am „iPad Pro“ haftet und sich dabei kabellos auflädt.