von: mediamag.at-Redaktion

Neue Sounds von Mike Oldfield

„Return To Ommadawn“

In der Zeit von nur zwölf Monaten hat der britische Soundtüftler sein episches Musikwerk eingespielt.

Mike Oldfield auf den Bahamas - seiner Wahlheimat.
Foto: Universal

Auf seinem neuen Album nimmt Mike Oldfield die Hörer auf eine spannende Reise in die Vergangenheit mit. Es ist eine Reise an die Wurzeln seiner Musik – seinem Album „Ommadawn“ aus dem Jahr 1975. „Die Musik entstand spontan und ist voller Leben. Die Arbeiten an Return To Ommadawn waren wie eine Rückkehr zu mir selbst,“ erklärt der Brite.

Die Tracklist liest sich nach heutigen Maßstäben etwas ungewöhnlich: zwei Tracks mit je gut 20 Minuten Laufzeit. Darauf hat der Musiker alle Instrumente – 22 an der Zahl – selbst eingespielt: „Ich bin der einzige Musiker der auf dem Werk zu hören ist.“ Die teils ungewöhnlichen Klänge stammen u.a. von illustren Instrumenten wie einem „Bodhrán“ (einer irischen Trommel), einer Ukulele, einer keltischen Harfe und natürlich einem Glockenspiel.

 

Mike Oldfield auf den Bahamas - seiner Wahlheimat.
Foto: Universal

Neu entdeckt

Nachdem er eine sehr lange Zeit keine Musik mehr erschaffen hatte, die größtenteils akustisch und mit Saiteninstrumenten erzeugt wird, stieg für Mike Oldfield der Reiz, noch einmal eine solche Aufnahme zu wagen. Als er die Idee auf Twitter postete, schwappte eine Welle der Begeisterung zurück: „Ich warf diese Idee ganz offen in die Runde, und allein der Titel sorgte für Furore auf den Fan-Seiten im Netz“.

Für das Artwork, gibt der Musiker zu, hat er sich bei einem Serien-Marathon inspirieren lassen: „Ich hatte mal wieder viel zu viele Folgen von Game of Thrones am Stück geschaut und der Plattenfirma deshalb so ein episches Cover im Schnee als erste Idee vorgeschlagen. Daraufhin haben sie ein tolles Cover gemacht.“