von: mediamag.at-Redaktion

„Nier Automata“: Stellvertreterkriege

Wenn Maschinen kämpfen

Lange mussten Fans auf eine Fortsetzung des epischen Action-Rollenspiels „Nier“ warten, nun ist sie da. „Nier: Automata“ entführt Spieler einmal mehr in die fantastische und zugleich bedrückende Welt der Serie.

Als „2B“ kämpfen Sie für die Zukunft der Menschheit.
Foto: Square Enix

Verstrickt

Vieles an „Nier“ war komplex, undurchsichtig oder einfach nur verwirrend: Dies war wohl einer der Gründe, wieso das Spiel anfangs nicht gut bei der spielenden Bevölkerung ankam. Erst als die Rätsel rund um die Geschichte des Games gelöst wurden, wuchs die Fan-Gemeindw langsam aber stetig an. „Nier: Automata“ soll im Gegensatz dazu sofort begeistern – und die Vorzeichen dafür stehen gut!

Hintergrund

Eine der Stärken von „Nier“ war es, eine moralisch graue und ethisch herausfordernde Geschichte zu erzählen. In „Nier: Automata“ übernehmen Sie zwar die Kontrolle über einen Androiden, Sie dürfen in dem actionreichen Rollenspiel aber auch mit einer tiefgründigen Geschichte rechnen. „YorHa Modell B Nr. 2“ – oder kurz „2B“ – heißt die Heldin, die Sie durch die Welt von „Nier: Automata“ steuern werden.

Screenshot aus "Nier: Automata"
Foto: Square Enix

Action

Um die Kämpfe des Games besonders spektakulär zu gestalten, haben Direktor Yoko Taro und Produzent Yosuke Saito „Platinum Games“  mit ins Boot geholt. Die Japaner sind Experten, was epische Schlachten anbelangt, stammen doch Games wie „Bayonetta“ oder „Wonderful 101“ aus diesem Haus. Diese Action Expertise von Platinum Games zeigt sich im Kampfsystem. Da Sie jederzeit vier Waffen ausrüsten können und diese in Kombos auch zusammen einsetzen können, ist Ihr Android ein wahrer Kampfroboter.

Ihre Kriegswerkzeuge setzen Sie im Namen der Menschheit gegen eine fremde Maschinenarmee ein, welche die Erdenbewohner an den Rand der Auslöschung getrieben hat. Ihre Aufgabe ist es, die feindlichen Roboter zu vernichten und den Menschen wieder Ihren blauen Planeten zurück zu geben.

Ein Screenshot aus "Nier: Automata"
Foto: Square Enix

Ersatzteillager

Da Sie ein Roboter sind, können Sie sich mit verschiedenen Chips ein Upgrade in verschiedensten Bereichen verpassen. Einige davon verschaffen Ihnen Zugriff auf nützliche Anzeigen wie Ihren Lebensbalken oder eine Karte, andere machen Ihre offensiven oder defensiven Fähigkeiten stärker, lassen Sie schneller laufen, mehr Erfahrung sammeln oder helfen beim Hacken von Gegnern. Sie können aber immer nur eine gewisse Anzahl an Chips zur gleichen Zeit ausgerüstet haben. Wählen Sie Ihr „Chip-Set“ für den nächsten Auftrag also weise.

„Nier: Automata“ erscheint für PC und „PlayStation 4“.