von: mediamag.at-Redaktion

Radfahren für die Gesundheit

Gelenkschonende Sportart

In die Pedale zu treten, tut dem gesamten Körper und dem Herz-Kreislauf-System in jedem Alter gut.

Radfahren ist gut für die Gesundheit.
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Mit den ersten Sonnenstrahlen steigt die Lust nach Bewegung im Freien. Radfahren ist der ideale Ausdauersport für Jung und Alt. Die Trainingsintensität darf je nach Fitnessniveau variieren. Wer mit kleinen Radeinheiten beginnt, staunt meist schon bald, wie sehr sich die Strecken ausdehnen lassen. Wenn es allzu anstrengend wird oder weitere Entfernungen absolviert werden sollen, sind E-Bikes eine innovative Unterstützung.

Im Stadtverkehr sind E-Bikes für Kurzstrecken ideal.
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Warum ist Radfahren gesund?

Der ganze Körper profitiert von dieser Fortbewegungsart, weil er bei regelmäßigem Radfahr-Einheiten besser durchblutet wird. Während die Gelenke geschont werden, wird die Muskulatur gestärkt. Deswegen ist Radfahren auch für Personen mit Übergewicht gut geeignet. Das Herz freut sich über die Ankurbelung des Kreislaufs. Das Schlagvolumen vergrößert sich. Die Lunge wird durch die gesteigerte Sauerstoffzufuhr gekräftigt. Neben der Beinmuskulatur werden auch die Muskeln von Rücken, Bauch, Schulter und Armen aktiviert. Der Kalorienverbrauch ist zwar moderater als bei anderen Sportarten wie Laufen oder Fußball, dafür breitenwirksamer. Der Richtwert liegt bei ca. 400 Kilokalorien pro Stunde bei 15 km/h, wobei dieser Wert unter Berücksichtigung von Gewicht, Alter, Steigung und Windverhältnissen genauer bestimmt werden kann. Ein Radcomputer kann hier genaue Ergebnisse liefern.

Radfahren macht in jedem Alter Spaß.
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Positive Effekte beim Radfahren

Radeln an der frischen Luft hebt die Laune, gibt neue Eindrücke und lässt die Umgebung langsamer vorbeiziehen als beim Autofahren, was sich positiv auf den Entspannungseffekt auswirkt. Wer öfter radelt, erhöht seine Stressresistenz. Ganz nebenbei werden Balance und Koordination trainiert. Bei anspruchsvolleren Strecken werden durch die Anstrengung Glückshormone ausgeschüttet. Bei Radtouren mit gemäßigtem Tempo, bei denen man nicht außer Atem kommt, werden nach kurzer Zeit Fettreserven aufgebraucht.

Der Rücken freut sich

Vor allem wer viel sitzt, sollte öfter in die Pedale treten. Verspannungen in der Schulter und am unteren Rücken können sich durch die Kräftigung der Rückenmuskulatur und Stabilisierung der Wirbelsäule durch gestärkte Stützmuskeln lösen. Die Bandscheiben profitieren ebenfalls vom Radfahren. Wichtig ist, dass der Radsattel auf die richtige Höhe eingestellt ist. Das ist der Fall, wenn Oberkörper und Oberarm in einem 90-Grad-Winkel zueinanderstehen.