von: mediamag.at-Redaktion

E-Bike: Rechtliche Rahmenbedingungen

E-Mobility im Alltag

Wo und wie schnell man mit den Trendgefährten cruisen darf und was es sonst noch zu beachten gibt.

Für E-Bikes unter 600 Watt gelten die gleichen Regeln wir für „normale“ Fahrräder.
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2017 wurden laut dem Verband der Sportartikelerzeuger 120.000 E-Bikes verkauft. Tendenz steigend. Parallel dazu tauchen Fragen auf, vor allem, welche rechtlichen Bestimmungen es rund um die Lieblinge aus der Welt der E-Mobility gibt.

E-Bikes gleichrangig mit Fahrrädern

Grundsätzlich ist zu sagen, dass auch Fahrräder mit Tretunterstützung (sogenannte Pedelecs) und elektrisch angetriebene Fahrräder ohne Tretunterstützung (E-Bikes) als Fahrrad im Sinne der StVO behandelt werden.

Für E-Bikes ist das Tragen eines Fahrradhelms empfehlenswert.
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Vorschriften laut Fahrradverordnung

Die Fahrradverordnung sieht (analog zum Fahrrad) für E-Bikes und Pedelecs zwei unabhängige Bremsen, Rückstrahler vorne, hinten und seitlich sowie an den Pedalen und eine Glocke oder Hupe vor.

Technische Eckpunkte

Fährt das E-Bike oder Pedelec nicht schneller als 25 km/h und übersteigt die Motorleistung 600 Watt nicht, ist keine Ausweis- oder Helmpflicht gegeben. Sind die Werte höher, wird das E-Fahrzeug als Moped eingestuft, wodurch eine Haftpflichtversicherung, ein Führerschein und Helm verpflichtend werden.

Weitere Regeln

Für das Fahren mit dem E-Bike gilt ebenso wie beim Radfahren die 0,8-Promillegrenze.

Ist ein Radweg vorhanden, ist dieser mit dem E-Bike zu benutzen – außer es ist mehrspurig oder hat einen Anhänger, der bis zu 80 cm breit ist. Das Fahren auf dem Gehsteig ist verboten.