von: mediamag.at-Redaktion

Richtig Lüften im Winter

So bleibt das Zuhause warm und frisch

Draußen wird es immer kälter, und schon alleine beim Gedanken, das Fenster zum Lüften zu öffnen, schaudert es uns vor Kälte. Dabei hebt Frischluft im Eigenheim die Lebensqualität und beugt Schimmel vor.

Mit diesen Tipps sorgen Sie auch im Winter für frische Luft in Eigenheim
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Kurz und stark

Kalte Luft draußen, stickige Luft in der Wohnung: Das Dilemma ist schnell erklärt. Man will sich nicht erkälten oder das gemütlich beheizte Zuhause abkühlen. Richtiges Lüften im Winter ist aber nicht schwer, solang Sie zwei grundlegende Richtlinien befolgen: Lüften Sie nicht zu lange – und lüften Sie intensiv! Wenn es draußen klirrend kalt ist, soll das Fenster nicht länger als fünf Minuten offenbleiben, bei etwas gnädigeren Temperaturen kann man schon zehn bis 15 Minuten durchziehen lassen. Als Grundregel gilt: alle zwei Stunden für zehn Minuten durchlüften. Öffnen Sie die Fenster gegenüberliegender Räume, um einen Durchzug zu schaffen und um den Lüftungsvorgang noch kürzer zu halten.

Jemand öffnet ei Fenster im Winter
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Nicht Kippen

Frische Luft im Zimmer erhöht die Lebensqualität und macht wacher. Zudem wird Feuchtigkeit in der Raumluft hinausgetragen und somit der Schimmelbildung vorgebeugt. Die Fenster nur zu kippen, ist nicht zielführend, da hier kaum Luft ausgetauscht wird, sondern hauptsächlich Fensterbereich und Wände abgekühlt werden. Um Heizkosten zu sparen, drehen Sie während dem Lüften die Heizung ab, da die warme Luft sonst einfach hinausgeblasen wird.

Ein Schlafzimmer bei Nacht
Foto: Oktay Ortakcioglu/iStock

Lüften im Schlafzimmer

Vor dem Schlafengehen und kurz nach dem Aufstehen ist ein gründliches Durchlüften des Schlafzimmers empfohlen. Beim abendlichen Lüften führen Sie die Luftfeuchtigkeit ab, die sich über den Tag ansammelt. Wenn Sie am Morgen lüften, schaffen sie die durch die Atmung im Schlaf verbrauchte Raumluft nach draußen.