von: mediamag.at-Redaktion

Rotlichtlampe: Wirkung und Anwendung

Hilfe bei Erkältungen und Verspannungen

In der kalten Jahreszeit können Rotlichtlampen in vielen Situationen Linderung bringen. Wir erklären, wie Infrarotlampen funktionieren und wie sie eingesetzt werden können.

Rotlichtlampe: Wirkung und Anwendung bei Erkältungen und Verspannungen.
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1. Was ist Rotlicht?

Infrarote Strahlung ist Teil des natürlichen Tageslichts und für das menschliche Auge nicht sichtbar. Infrarot wird vielmehr als Wärme auf der Haut wahrgenommen und löst ein wohliges Gefühl aus – wie jenes, das sich einstellt, wenn Sonnenstrahlen auf das Gesicht oder den Körper treffen. In Rotlichtlampen sind spezielle Glühfäden verbaut, die Wärmestrahlen im Infrarotbereich aussenden. Diese erwärmen jene Hautstellen, auf die sie auftreffen. Die Umgebungstemperatur ändert sich dadurch nicht.

Rotlichtlampe: Wirkung und Anwendung bei Verspannungen.
Foto: PeopleImages/iStock

2. Wirkung der Wärmestrahlen

Trifft Strahlung im Infrarotbereich auf den menschlichen Körper, dringt das Rotlicht nur wenige Millimeter durch die Haut in das darunterliegende Gewebe ein. Dort fördert Infrarot die Durchblutung und den Stoffwechsel. Die selbstheilenden Kräfte des Körpers werden dadurch angeregt.

3. So wird Rotlicht eingesetzt

Die Dauer der Rotlichtbehandlung hängt stark von den Beschwerden ab. Die Lichttherapie-Sitzung sollte 15 Minuten nicht überschreiten und darf bis zu dreimal täglich erfolgen. Der Abstand zur Lampe sollte mindestens 30 bis 80 Zentimeter betragen. Die vom Hersteller empfohlene Distanz findet sich in der Gebrauchsanweisung des Geräts. Richtet man die Rotlichtlampe auf das Gesicht, sollte man auf jeden Fall eine Schutzbrille tragen.

Rotlichtlampe: Wirkung und Anwendung bei Erkältungen und Verspannungen.
Foto: Beurer

4. Anwendungsgebiete

  • verspannte Muskeln
  • Rückenschmerzen
  • Erkältungen
  • Sinusitis (Entzündung der Nasennebenhöhlen)
  • Akne
  • Rheuma

5. Verschiedene Lampen-Modelle

Rotlicht-Geräte unterscheiden sich vor allem in der Größe jener Fläche, aus der die Strahlung abgegeben wird. Modelle mit rund 100 Watt eignen sich zur kleinflächigen Behandlung von Gelenken und Co., größere Varianten können bis zu 650 Watt erreichen. Für den Hausgebrauch sollten Rotlichtlampen mit einer Leistung von 100 bis 200 Watt ausreichen.

Der Einsatz einer Rotlichtlampe kann helfen, Beschwerden zu lindern. Generell gilt: Wird die Wärme als angenehm empfunden, ist sie für die Heilung förderlich. Bei entzündlichen Prozessen sollte man jedoch auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um den richtigen Therapieweg festzulegen.