von: mediamag.at-Redaktion

5 Tipps fürs Energiesparen

Mit gutem Gewissen durch den Alltag

Wer nachhaltiger leben möchte, findet in den eigenen vier Wänden viele Möglichkeiten, um den ökologischen Fußabdruck klein zu halten. Hier sind die besten Möglichkeiten, um den Energieverbrauch im Alltag zu reduzieren.

Energiesparen im Haushalt
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1. Effiziente Neugeräte

Beim Kauf eines neuen Haushaltsgeräts kommt der „Energieeffizienzklasse“ eine große Bedeutung zu. Am besten man legt sich Geschirrspüler, Kühlschrank & Co. zu, die mit der Klasse A+++ ausgezeichnet sind. Zur Verdeutlichung: Alte Fernseher oder Küchenkühlgeräte mit der Klasse A+ verbrauchen doppelt so viel Energie wie jene mit A+++. Die Energie-Effizienz ist durch ein spezielles Pickerl am Gerät ausgewiesen. Ab 2020 sollen Verbraucher neue Energieeffizienzklassen sehen: Die Skala inkludiert nur mehr A bis G, Klassen wie A+, A++ etc. werden langsam verschwinden.

Die Energieeffizienz eines Gerätes hat große Auswirkungen auf seinen Verbrauch.
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2. Stecker ziehen

Fernseher laufen oft im „Betriebsbereit“-Modus, ist es doch bequem, mit nur einem Tastendruck auf der Fernbedienung die Lieblingssendung einzuschalten. Auch wenn der Energieverbrauch im Standby-Betrieb via EU-Richtlinie deutlich reduziert wurde, kann man mit z.B. einem eingebauten Netzschalter in der Steckdosenleiste die jährlichen Energiekosten noch weiter senken. Tipp: Netzfreischalter unterbrechen die Stromversorgung komplett.

Energie sparen im Haushalt
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3. Im richtigen Licht

Es zahlt sich aus, herkömmliche Glühlampen gegen Stromsparlampen oder LED-Leuchten auszutauschen. Heute gibt es für viele Einsatzbereiche spezielle Energiesparlampen – im Zweifelsfall im Geschäft nachfragen. Es gibt sogar dimmbare Modelle und welche mit Nachtlichtfunktion, z.B. für Kinderzimmer. Zusätzlich kann man Energie sparen, wenn man beim Verlassen des Raums immer das Licht abdreht.

Auch beim Licht kann man sparen.
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4. Notebook statt PC

Die flachen Kollegen verbrauchen deutlich weniger Energie als Stand-PCs, aber nur wenn die standardmäßige Ausstattung verbaut wurde. Wer bei Komponenten wie Grafikkarten oder Prozessoren auf leistungsstarke Modelle verzichtet, kann auf diese Weise deutlich Strom sparen. Bildschirmschoner lassen sich heute durch die Funktion „Monitor ausschalten“ ersetzen. Drucker, Scanner und Co. sollten nur eingeschaltet werden, wenn man sie wirklich benötigt.

Notebooks brauchen weniger Strom als ein Desktop-PC.
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5. Beim Spülen sparen

Moderne Geschirrspüler und Waschmaschinen haben in fast allen Fällen ein Energiesparprogramm. Einschalten sollte man die beiden Geräte sowieso nur, wenn sie wirklich voll sind. Zwei halbvolle Waschgänge verbrauchen mehr Energie als ein voller Waschgang. Wer die Möglichkeit hat, kann die Wäsche bei Schönwetter auf die Leine in den Garten hängen, statt sie in den Trockner zu geben. Mehr Tipps zum „grüneren“ Geschirrspülen finden Sie in diesem Artikel.