von: mediamag.at-Redaktion

Schutz im Netz: Wie Kinder sicher surfen

Wie kleine User problemlos das Internet nutzen

75 Prozent der Kinder nutzen nach Schätzungen der EU-Behörde das Internet. Wir zeigen, wie Sie dafür sorgen können, dass Ihr Nachwuchs sicherer durchs Netz surft.

Kindersicherheit im Netz
Foto: bowie15/iStock

Das Internet ist nicht sicher

Absolute Sicherheit gibt es nicht. Weder im Sandkasten, noch auf der Straße und schon gar nicht im Internet. Cyberkriminelle lauern im WWW und warten auf die Gelegenheit, Konten zu hacken, Kreditkartennummern zu ergattern, Passwörter zu knacken oder ihre Phantasien zu befriedigen. Kinder sind leichte Opfer, denn sie sind arglos und fassen schnell Vertrauen. Und sie lieben das Internet mit seinen Spielen, Filmen und Abenteuern.

Kinderschutz durch Filter und Apps

Kleine Kinder lassen sich noch relativ gut schützen, wenn durch Filter und Apps bedenkliche Seiten entsprechend dem Alter gesperrt werden. Suchmaschinen wie „Google“ oder „Bing“ können nicht-jugendfreie Seiten blockieren. Es gibt aber auch eigene Kinder-Suchmaschinen wie helles-koepfchen.de, die eine kindgerechte Suche zulassen.

Kindersicherheit im Netz
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Blockieren von Inhalten

Auch Webseiten und Inhalte können blockiert werden. Safari etwa bietet eine Reihe von Add-ons für den Kinderschutz, bei Google Chrome können „Betreute Benutzer“ angelegt werden, deren Surfverhalten sich kontrollieren und einschränken lässt.

Kindersicherheit im Netz
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Am Smartphone empfiehlt es sich, Apps wie „Kids Place“ zu installieren. Bis zum Alter von etwa sechs Jahren funktionieren solche Tricks, dann wird der Nachwuchs versuchen, die Filter zu deaktivieren.

Reden ist das Um und Auf

Besser als jeder Filter ist, mit den Kindern von Anfang an zu sprechen. Über Gewalt, Pornografie, Cybermobbing, Betrüger und die Gefahr des Missbrauchs. Schaffen Sie Vertrauen. Wer das Vertrauen seines Kindes hat, hat zumindest die Chance, bei Problemen oder Zwischenfällen zu Rate gezogen zu werden.

Kindersicherheit im Netz
Kinder müssen nicht immer brav und artig sein, sie sollen auch einmal „Nein“ sagen. Foto: Andrew Rich/iStock

Das wichtigste Wort ist „Nein“

Das wichtigste Wort im Internet, wie auch im realen Leben, ist „Nein“! Kinder dürfen Nettigkeiten ablehnen, wenn sie sich unwohl fühlen. Sie müssen nicht immer brav und gehorsam sein und sollen ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln. Bedrohen Sie Ihr Kind nicht mit Strafe, sondern seien Sie die Person, die ihm immer Hilfe und Schutz bietet.

Webtipp: www.saferinternet.at