von: mediamag.at-Redaktion

SD-Karten als Speicher-Upgrade

Speichererweiterung für Notebooks

Kaum etwas ist so ärgerlich, als wenn die Festplatte eines Notebooks zu klein ist. Die gute Nachricht: Es gibt eine elegante Alternative zu einem Wechsel des Laufwerks oder die Nutzung einer externen Festplatte: eine SD-Speicherkarte als Speichererweiterung.

SD-Karten als Speicher-Upgrade.
Foto: Natnan Srisuwan/iStock

Zugegeben: Auch externe Laufwerke, per USB-Verbindung mit dem Rechner verbunden, sind mittlerweile recht kompakt, leicht und bieten jede Menge Speicherplatz. Für Besitzer eines Notebooks bzw. Laptops mit einem Kartenslot für SD-Speicherkarten gibt es jedoch eine äußerst elegante Alternative: So lassen sich die vergleichsweise winzigen Speicherkarten, wie sie auch bei Digitalkameras und Smartphones verwendet werden, auch bei mobilen Rechnern verwenden. 

SD-Karten als Speicher-Upgrade für Laptops verwenden.
Foto: LUYU WANG/iStock

Vorteil für Windows-User

Leider gehören SD-Kartenslots nicht bei allen Herstellen zu den obligatorischen Standard-Anschlüssen. Ganz im Gegenteil: So rüstete beispielsweise Apple das MacBook Air und MacBook Pro bis zum Baujahr 2015 mit fix verbauten Karten-Slots aus. Die aktuellen Modelle hingegen wurden auf die ultraschnellen USB-C-Anschlüsse umgestellt.

Auf Geschwindigkeit achten

Bei der großen Auswahl an Windows-Geräten sieht die Sache naturgemäß anders aus. Bel der Auswahl der Speicherkarte sollte man jedoch neben der Speicherkapazität auch deren Lese- bzw. Schreibgeschwindigkeit im Blick behalten. Diese sollte möglichst hoch sein. Hilfreich ist dabei die Einteilung der SDHC- und SDXC-Speicherkarten in sogenannte Speed-Klassen: Bei SDHC-Karten sollte man solche mit „Class 10“-Aufdruck wählen – dieser steht für eine Schreibegeschwindigkeit von mindestens 10 Megabyte pro Sekunde. Die neueren SDXC-Karten mit UHS-Class 1 oder 3 können mindestens 10 bzw. 30 Megabyte pro Sekunde übertragen.