von: mediamag.at-Redaktion

Sherlock Holmes: Vier Fun Facts

22. Mai ist Tag des „Oberschnüfflers“

Als Kultfigur und Meister seines Fachs wird er weltweit ge- und verehrt: Wir haben einige Zahlen und Facts zu Sherlock Holmes, die Sie überraschen werden.

Sherlock Holmes
Foto: OSTILL/iStock

Zurecht wurde ihm nicht nur ein eigenes Museum, sondern von seiner Fangemeinde auch gleich ein Tag pro Jahr gewidmet: der "International Sherlock Holmes Day". Schließlich gibt es kaum eine andere Kunstfigur, die das Stereotyp „Privatdetektiv“ derart geprägt hat wie Holmes. Nur er wandte für die damalige Zeit neuartige forensische Arbeitsmethoden an, die – gepaart mit detaillierter Beobachtung – erlaubten, logische Schlussfolgerungen zu ziehen.

Die aktuellste Form der Spurensuche unternimmt der Meisterdetektiv unter anderem in der Serie „Elementary“ als moderner Detektiv mit einer weiblichen Watson. Aber auch zum Beispiel „Dr. House“ und „Psych“ beinhalten Elemente der Geschichten. Im 19. Jahrhundert spielen die mit Hollywood-Stars besetzten Filme „Sherlock Holmes“ und „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“, beide von Regisseur Guy Ritchie. Fans aufgepasst: Der dritte Film, „Sherlock Holmes III“, soll bald in Produktion gehen.

Detektiv
Foto: Saminaleo/iStock

Einige Zahlen und Fun-Facts

In eigener Detektivarbeit hat die mediamag.at-Redaktion einige Facts recherchiert, die selbst echte Fans noch überraschen dürften. Hier vier Fun-Facts zum Urvater aller Schnüffler:  

Hass-Liebe

Sir Arthur Conan Doyle ist Autor der Meisterdetektiv-Geschichten. Die erste erschien 1887, und bis zum Tod des Mystery-Schreibers folgten die weiteren über einen Zeitraum von 40 Jahren. Insgesamt entstanden 56 Kurzgeschichten und vier Romane. Aber: Doyle hatte zu Holmes eher eine Hass-Liebe und sah ihn aus finanziellen Gründen als notwendiges Übel. „Er nimmt mir die Zeit für Wichtigeres“, soll er in Bezug auf andere literarischen Projekte gesagt haben. 

25.000 Holmes-Artikel

Es gibt mehr als 25.000 Inszenierungen und Produkte rund um den britischen Privatschnüffler. Ja, Sie haben richtig gelesen. Von Tischspielen über Filme, Comics, Theaterstücke, Hörspiele, Serien und Games: Die Kunstfigur ist eine weitgenutzte Inspirationsquelle. 

„Elementar, mein lieber Watson“

In den Originalfassungen sagt Holmes eigentlich zu keinem Zeitpunkt „Elementary, my dear Watson“, zu Deutsch „Elementar, mein lieber Watson“ – ein geflügeltes Wort, das dem Charakter aber zugeschrieben wird. Im ursprünglichen Kanon der Werke sagt er „Elementar!“ und „mein lieber Watson“, aber niemals beides. Die Urheber des Ausdrucks sind Schauspieler, die diesen Satz bei Verfilmungen verwendeten.  

Mütze und Pfeife

Hüte und Pfeife
Foto: Spiderstock/iStock

Die als Trademark von Holmes geltende Deerstalker-Jagdmütze und Calabash-Pfeife sind eigentlich nicht Teil seines täglichen Outfits. Sie wurden erst später, als er manchmal auf Zeichnungen zu den Kurzgeschichten damit dargestellt wurde, zu „seinen“ Accessoires.