von: mediamag.at-Redaktion

Sherlock: Schluss nach Staffel 4?

Schauspieler in Zeitnot

Benedict Cumberbatch steigt ins Marvel-Universum ein, und Martin Freeman hat vier Film-Projekte vor sich: Finden Holmes und Watson keine Zeit mehr für Sherlock-Abenteuer?

Finden Holmes und Watson keine Zeit mehr für Sherlock-Abenteuer?
Foto: WVG

The game is off?

In einem Gespräch mit der britischen Ausgabe des Magazins „GQ" deutet Benedict Cumberbatch das „Ende einer Ära“ an, als er über die Dreharbeiten zu Staffel 4 von Sherlock befragt wird. Gleichzeitig äußert der Brite den Wunsch, die Rolle in Zukunft wieder aufnehmen zu können – der Gedanke nie wieder Sherlock spielen zu dürfen, zermürbe ihn.

Sofort mehrten sich im Internet die Gerüchte, dass die im Jahr 2017 anlaufende Staffel die letzte aus der Serie sein könnte ­– ein kollektiver Aufschrei aller Sherlock-Fans folgte. Dafür dürfte die vierte Auflage die bislang „schockierendste und spannendste“ sein, wie vom britischen Fernsehsender BBC zu hören war.

Zeit für Familie

In einem Artikel des „Interview Magazines" hat der Schauspieler mit seinem Kollegen und Freund Tom Hiddleston über seine größte Angst gesprochen: die schnell verstreichende Zeit. Der Vater eines Sohnes möchte natürlich so oft wie möglich bei seinem Sprössling sein – und nicht Monate am Set einer Serie oder eines Films verbringen.

Offiziell bestätigt wurde das Ende der Serie noch nicht, daher freuen wir uns zunächst auf „The Six Thatchers“, die erste Folge von Staffel 4, die nächstes Jahr über unsere Bildschirme flimmern wird. Wer davor alle Episoden von „Sherlock“ noch einmal genießen möchte, kann sich alle drei bislang erschienenen Staffeln aus dem Media-Markt-Online-Shop holen.