von: mediamag.at-Redaktion

Sicherheit für kleine Racker

Technik in Kinderschuhen

Wer seinen kleinen Liebling in der Nacht im Schlaf überwacht, macht das nicht aus Kontrollwahn, sondern aus reiner Fürsorge. Das sind Lösungen für zuhause und unterwegs.

Den Liebling im Blick
Foto: Philips

Kinder wissen nicht, dass die Eltern nur ein paar Meter weiter vielleicht gerade auf der Couch liegen, wenn sie in der Nacht im Dunklen hochschrecken. Dann heißt es, Füße in die Hand nehmen und Gas geben. Daher sollte man mit einem Ohr auch immer beim Kind sein – es darf auch gerne ein elektronisches sein.

Was gilt es zu beachten?

In Bezug auf Zuverlässigkeit sind klassische Babyphones die erste Wahl. Wer sein Kind in der Nacht hören will, greift zu dieser Lösung. Einzig und alleine die Reichweite ist ein Problem. Übertragungen über mehrere Räume hinweg sind nicht immer garantiert. Daher sollte das Babyphone eine Reichweitenkontrolle an Bord haben. Es meldet sich, wenn die Verbindung abreißt. Manche Experten raten zu Sendern mit Batteriebetrieb. So kann die elektromagnetische Strahlung geringgehalten werden. Eco-Geräte nehmen darauf besonders Rücksicht. Die Sensibilität, also wann das Gerät anspricht, sollte nicht zu hoch eingestellt werden. Sonst macht man sich bei jedem nächtlichen „Windchen“ des kleinen Bündels verrückt – Fehlstarts sind dann vorprogrammiert. Als idealer Abstand des Senders zum Baby wird rund ein Meter empfohlen.

Baby, bitte kommen

Geräte mit Kamera- und Gegensprechfunktionen sind ebenfalls erhältlich. Die Features sind praktisch, um sich zu vergewissern, ob die Aufregung im Kinderzimmer nur ein lebhafter Traum ist oder den Einsatz der Eltern erfordert. Eines ist aber auch klar: Die wenigsten Babys werden sich über gutes Zureden am Babyphone beruhigen lassen.

Babyphone 2.0

Kinder können auch per Webcam überwacht werden. Die Kamera wird in ein bis zwei Meter Abstand zum Kind platziert. Per WLAN klinkt sie sich ins Internet ein und meldet sich bei Geräuschen oder lebhaften Bewegungen. Eltern haben entweder einen entsprechenden Empfänger oder eine App am mobilen Gerät. Der große Vorteil: Die unbegrenzte Reichweite, die eigentlich nur durch die eigene Kondition und Laufgeschwindigkeit begrenzt wird.