von: mediamag.at-Redaktion

So funktioniert Sprachsteuerung

Assistenten im Smart Home

Siri & Co. durchsuchen auf Zuruf das Internet nach Informationen, sie können aber auch Temperatur, Beleuchtung u.v.m. regeln. So funktioniert die Technologie hinter der Sprachsteuerung!

So funktioniert Sprachsteuerung auf einem Smartphone.
Foto: Nicolas McComber/iStock

Die digitalen Assistenten sind heute vor allem auf Smartphones zu finden, wo sie vielerlei Fragen beantworten und uns damit den Alltag erleichtern. Wettervorhersage, Versenden von Nachrichten oder das Erkennen von Musiktiteln und –interpreten sind nur ein paar Beispiele für das Betätigungsfeld von Siri & Co.  Doch woher nehmen die schlauen Assistenten ihre Informationen? Die Antwort lautet: aus Rechenzentren in der Cloud.

Feedback in Echtzeit

Stellt man beispielsweise die Frage nach dem Wetter für morgen, suchen die smarten Begleiter nicht auf Mobilgerät oder Notebook nach der Vorhersage. Die Anfrage wird vielmehr über das Internet an eine Serverfarm irgendwo auf der Welt geschickt, wo die Frage bearbeitet und die Antwort an das eigene Device zurückgeschickt wird. Für Siri und ihre Kolleginnen ist daher eins wichtig: eine stabile Datenverbindung.

„Siri“ ist Apples Sprachassistent
Foto: Apple Inc., Content Creation GmbH

Wenn man bedenkt, dass die Antwort auf eine gestellte Frage binnen weniger Sekunden ausgespielt wird, kann man erahnen, welche unglaublich große Rechenleistung hinter den Sprachassistenten am Werk ist – zudem muss die Information in den weltweit wichtigsten Sprachen zum Abruf bereitstehen. Und: Der Daten-Transfer passiert natürlich verschlüsselt.

Siri als Pionier

Die Mutter aller Sprachassistenten ist Siri, die seit Oktober 2011 am iPhone für gesprochene Anfragen zuständig ist. Ihr Name wurde nicht zufällig gewählt, sondern setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von „Speech Interpretation and Recognition Interface“ zusammen. 

Weiteres Mitglied im Bunde ist der Google Assistant, der mit Android 4.1 „Jelly Bean“ auf dem Galaxy Nexus seinen Job antrat. Auf Microsoft-Rechnern versieht Cortana ihren Dienst, deren Name ein Hinweis auf das Game „Halo“ ist, in dem eine künstliche Intelligenz gleichen Namens die Spieler unterstützt.