von: mediamag.at-Redaktion

Smart Home in fünf Schritten

Intelligentes Wohnen leicht gemacht

Sein Zuhause smart zu machen, ist dank moderner Lösungen inzwischen einfacher geworden und meist überall umsetzbar. Wer in das Smart-Home-Erlebnis einsteigen möchte, sollte jedoch nicht planlos loslegen. Diese fünf Schritte können dabei helfen, die Wohnung auf dem richtigen Weg intelligenter zu machen.

Der Weg zum Smart Home
Foto: scyther5/iStock

Step 1: Geräte-Auswahl treffen

Bevor man anfängt, seine Wohnung mit smarten Lösungen auszustatten, sollte zunächst überlegt werden, was man im Haushalt intelligenter machen möchte und wo Technik helfen kann. Ob Sicherheit, Wärmeregulierung oder Solar-Anlage, es gibt mittlerweile die passenden Lösungen und Module für fast alle Anliegen und Wünsche. Sind die technischen Grundvoraussetzungen, welche in den nächsten Schritten erklärt werden, einmal eingerichtet, können einzelne Komponenten je nach Bedarf einfach integriert werden.

Step 2: WLAN und Smartphone einrichten

Eine Internet-Verbindung ist die Grundlage für Smart Living. Am besten funktioniert das mithilfe eines WLAN-Routers, welcher Internet-Zugang im ganzen Haus ermöglicht und einzelne Haushalts-Geräte mit dem Netz verbindet. Das Smartphone und die passende App dienen dabei als Fernbedienung, um die smarten Systeme von überall aus zu steuern. Das Internet und der WLAN-Router müssen ständig eingeschaltet sein, um auf seine Wohnung, auch vom Büro aus, zugreifen zu können. Die Smartphone-Apps lassen sich aus den App-Stores herunterladen.

 

Der Weg zum Smart Home
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Step 3: Der Adapter als Schaltzentrale

Adapter sind das Gehirn einer smarten Wohnung und Grundlage für intelligente Lösungen. Sprich, ohne Adapter ist smartes Wohnen nicht möglich. Am Adapter, der so groß wie ein Taschenbuch ist und an einer Steckdose im Gebäude angeschlossen wird, finden sämtliche smarten Geräte drahtlos zusammen.

Step 4: Den passenden Standard wählen

Die Funktionen des Adapters werden dabei von sogenannten „Standards“ bzw. „Protokollen“ ausgeführt. Das Protokoll kann als eine Art Software verstanden werden, welche regelt, wie und ob sich die einzelnen Komponenten in einem Smart Home miteinander unterhalten können. Weit verbreitet sind vor allem die Standards „Z-Wave“ und „ZigBee“. Am besten ist es, man entscheidet sich für einen Standard und behält diesen dann im gesamten Haus bei. 

Step 5: Module oder geschlossene Systeme

Viele Anbieter bieten entweder geschlossene Systeme oder einzelne Lösungen an, welche man je nach Belieben aufrüsten kann. Eine Komplett-Lösung wäre beispielsweise eine ganze Sicherheits-Anlage. Einzelne Komponenten wären im Gegensatz dazu eine Überwachungskamera alleine oder der Finger-Scan als Wohnungsschlüssel-Ersatz.

Komplette Systeme bringen den Vorteil mit sich, dass sie von Anfang an total kompatibel zueinander abgestimmt sind und somit ein geschlossenes Ganzes ergeben. Gerade für Neubauten eignen sich geschlossene Systeme, da sie bereits bei der Haus-Planung eingeplant und in die späteren Wohnräume integriert werden können. Für bestehende Wohnungen hingegen sind Module oftmals praktischer, da sie flexibel sind und sich je nach Bedarf ab- und auf-montieren lassen.