Heimnetz / Smartes Wohnen

Smart Home: Das leisten Mesh-Netzwerke

Flexibel und zuverlässig

Damit das intelligente Zuhause reibungslos funktioniert, muss Internetempfang oft in entlegenen Winkeln der eigenen vier Wände möglich sein. Wir erklären die Vorteile von Mesh-Netzwerken und in welchen Situationen sie eingesetzt werden können.

Die Technologie hinter Mesh-Netzwerken

WLAN-Repeater verstärken das vorhandene Signal und sorgen so für eine größere Reichweite. Damit ist Internet selbst in Räumen verfügbar, die nicht unmittelbar in der Nähe des Routers liegen. Der Repeater verstärkt das Signal und leitet die Daten zwischen Router und Benutzer hin und her. Der Datentransfer erfolgt in zwei Richtungen, d. h. für jeden Kommunikationsweg steht weniger Bandbreite zur Verfügung.

Mesh-Netwerke sorgen für guten WLAN-Empfang im gesamten Zuhause.
Foto: Martin Dimitrov/iStock

In einem Mesh-Netzwerk (mesh = englisch für Netz) wird jedes Gerät, das ins WLAN eingebunden ist, zu sowohl Sender als auch Empfänger. Alle Devices können miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Qualität des WLANs nach Durchlaufen von mehreren Knotenpunkten nicht merklich nachlässt. Fällt ein Gerät aus, übernehmen die anderen seine Funktionen – Mesh-Netzwerke werden daher oft als „selbstheilend“ bezeichnet und für ihre Zuverlässigkeit gelobt.

Mesh-Netzwerk vs. WLAN-Repeater

Wer die ersten Schritte in Richtung Smart Home überlegt, steht oft vor der Frage, ob das Einrichten eines Mesh-Netzwerks Sinn macht. Wer nur einen größeren Raum mit starkem WLAN ausstatten möchte, wird mit einem Repeater absolut sein Auslangen finden. 

In einem Haus sehen die Anforderungen hingegen anders aus: Hier soll Internetempfang in mehreren Etagen und über eine Vielzahl an Räumen hinweg möglich sein. Ein Mesh-Netzwerk, wie das „Lyra“-System von ASUS, liefert mit den „Lyra Mini“-Routern gleichmäßiges WLAN im ganzen Gebäude aus und verbindet seine Bewohner automatisch mit dem stärksten Signal.