von: mediamag.at-Redaktion

Smart Home: Vernetzte Waschmaschinen

Mit dieser Technik kommt man nicht ins Schleudern

Die vernetzen Waschmaschinen bieten heute schon eine Reihe nützlicher Funktionen: Dosierautomatik, Alarmierung, wenn das Waschmittel ausgeht oder die Wäsche fertig ist. Aber: Da kommt noch mehr!

Moderne Waschmaschinen im Smart Home
Foto: Miele

Die Digitalisierung macht auch vor der Waschmaschine nicht halt. Nach dem Motto: „Sag mir, was du wäscht, und ich weiß, was zu tun ist“ lassen sich moderne Waschmaschinen per App steuern. Führende Hersteller wie Miele, Bosch oder Siemens haben ihre Premium-Geräte mit Dosierautomatik und Waschmittelspeicher ausgestattet. Je nach Art der Wäsche und Verschmutzungsgrad dosieren die Systeme vollautomatisch. Die App meldet, wenn der Waschmittelvorrat zu Ende geht, bestellt auf Wunsch auch gleich Nachschub und alarmiert die Nutzer, wenn der Waschvorgang beendet ist. Einzig das Ein- und Ausladen der Wäsche bleibt einem nicht erspart. 

App verbindet: Home Connect
Foto: Siemens

Smarter Riese

Der chinesische Hersteller Haier hat den Waschtrockner „Duo Dry“ im Angebot. Er verfügt über zwei Trommeln, die größere kann sowohl als Waschmaschine, als auch als Trockner genutzt werden. Die Maschine kann parallel waschen und trocknen, bzw. mehrere Waschprogramme abspulen. Bis zur Markteinführung in Europa soll es eine Vernetzung per WLAN und Steuerungs-App geben. 

Zukunftsmusik

Bis 2020 möchte Panasonic zusammen mit japanischen Entwicklern den „Laundroid“ auf den Markt bringen. Der Wäscheroboter soll, so die Vision, alle Kleidungsstücke vollautomatisch waschen, trocknen, bügeln und sogar schrankfertig zusammenlegen. „Das bisschen Haushalt" macht sich dann wirklich fast von allein.