von: mediamag.at-Redaktion

Künstliche Intelligenz im Smartphone

Mehr als ein Assistent

Künstliche Intelligenzen (KI) sind in aller Munde. Die Technologie kann auch abseits von Assistenten wie Bixby, Siri und Konsorten überzeugen.

KI im Smartphone kann mehr als gedacht.
Foto: chombosan/iStock

Keine Zukunftsmusik

Wer an künstliche Intelligenzen denkt, hat meist den letzten Scifi-Film, Androiden oder Supercomputer im Kopf. Dabei ist die Technologie längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Viele Technologie-Unternehmen haben bereits ihre eigenen smarten Assistenten entwickelt, die mit Hilfe von Spracherkennungssoftware die Fragen ihrer Nutzer erkennen und beantworten können. Diese Spracherkennungssoftware ist wohl eine der „sichtbarsten“ KI-Anwendungen in der heutigen Zeit. In vielen Smartphones steckt aber noch mehr Technologie, die sich auf künstliche Intelligenzen verlässt.

KI kann Sie beim Schießen von Fotos unterstützen.
Foto: IGphotography/iStock

Der Foto-Assistent

Ein beeindruckendes Beispiel für KI, wo man sie zuerst nicht erwartet hätte, liefern die neuen Huawei Smartphones. Die Huawei-Devices „P20“ und „P20 Pro“ sind mit einem Foto-Assistenten ausgestattet, der dabei hilft, das Beste aus jedem Schnappschuss zu holen. Die künstliche Intelligenz kann zwischen insgesamt 19 verschiedenen Szenen (zum Beispiel „Katze“, „Hund“, „Wasserfall“ oder Text“) unterscheiden. Daraufhin werden die optimalen Einstellungen vorgenommen, um aus dem Bild ein Meisterwerk zu machen, ohne dass der Nutzer umfangreich eingreifen muss. Auch in puncto Bildstabilisierung – z. B. bei Langzeitbelichtungen – kommt die künstliche Intelligenz zum Einsatz und sorgt für atemberaubende Nachtfotos.

Auch im Prozessor kann KI stecken.
Foto: chombosan/iStock

Schlau mitgedacht

Auch in anderen Prozessen des Smartphones greift die KI ein. Der „Kirin 970“-Prozessor und andere Komponenten des „P20“-Smartphones arbeiten Hand in Hand, um dem Nutzer optimale Leistung bieten zu können. Das Gerät merkt sich, welche Apps häufig genutzt werden und speichert diese länger im Arbeitsspeicher des Handys. So kann das Device in Zukunft schneller auf die nötigen Daten zugreifen, um die Lieblings-App zu starten. Auch das Energiemanagement des Smartphones kann die künstliche Intelligenz dem Verhalten des Benutzers dynamisch angleichen.