von: mediamag.at-Redaktion

Smartwatch, Fitnesstracker oder Multi-Sportuhr?

Das bedeuten die Tracker-Kategorien

Wer das richtige Wearable für einen aktiven Lebensstil sucht, wird mit vielen Begriffen konfrontiert. Wir erklären die Unterschiede.

Die Fitbit „Charge 3“.
Foto: Fitbit

Vor dem Kauf eines Tracker steht man meist vor einer großen Auswahl und den verschiedensten Bezeichnungen. Die Übergänge zwischen Smartwatch, Aktivitätstracker und Sportuhr sind fließend, eine einheitliche Kategorisierung gibt es nicht. Zudem sind viele spezialisierte Produkte auf dem Markt, die für besondere Zielgruppen interessant sind, z. B. Golfer, Wassersportler etc.  

Hier ein grober Überblick der gängigsten Begriffe:

Smartwatch

Sie sind wie ein kleines Smartphone fürs Handgelenk: Als Smartwatches werden Wearables bezeichnet, die Funktionen von Handy und Fitnesstracker kombinieren, z. B. also Messages annehmen, Termine verwalten, Trainingseinheiten tracken aber auch Herzfrequenz und Schlafqualität messen.

Sie funktionieren zum Teil unabhängig vom Handy und auf Basis eines Betriebssystems. Bei den Apple-Watches heißt es „watchOS“, bei anderen Herstellern z. B. „Wear OS by Google“ (früher „Android Wear“).

Aktuelle Modelle sind beispielsweise die Apple „Watch Series 4“ oder die Samsung „Galaxy Watch“.

Fitness-Smartwatch/Hybrid-Smartwatch

Von den Herstellern meist ebenfalls Smartwatches oder auch Sportuhren genannt, ist diese Kategorie von Wearables auf das Tracking verschiedenster Sportarten ausgerichtet. Sie verfügen über die eine oder andere Smartwatch-Funktion, erkennen Aktivitäten bei Trainingsbeginn automatisch und zeichnen Verlauf sowie Fortschritte auf. Verfügbare Funktionen: 24/7 Herzfrequenzmessung, Kalorienverbrauch, GPS, Ernährungsprotokoll etc.

Zu den aktuellen Modellen zählen u.a. die Fitbit „Ionic“ und die Garmin „vívomove HR“.

Die Garmin „vivomove HR“.
Foto: ©Garmin Deutschland GmbH

Aktivitäts- oder Fitnesstracker/Lifestyle-Tracker

In dieser Kategorie finden sich Fitness-Armbänder und Fitnesstracker, die auf Knopfdruck oder manchmal auch automatisch verschiedenste Trainingsarten aufzeichnen. Sie helfen mit Erinnerungen, persönliche Ziele umzusetzen, z. B. 10.000 Schritte pro Tag zu gehen oder zwei Liter Wasser trinken.

Schrittanzahl, Distanz, Kalorien, Schlafdauer samt -qualität und meistens auch die Herzfrequenz: All diese Daten werden gesammelt und in einer App ausgewertet.

Aktuelle Beispiele: Die „vivosmart 4“ von Garmin oder die Fitbit „Charge 3“.

Multi-Sportuhren/Sportuhren/Laufuhren

Garmin, Polar und Suunto sind nur einige der Hersteller, die sich auf Laufuhren und Wearables für Extremsportler spezialisiert haben. Diese meist Sportuhren oder Multi-Sportuhren genannten Tracker haben neben GPS oft auch ein Navi „an Bord“, bieten besonders lange Akkulaufzeiten und zum Teil Gyroskop-Sensoren, die eine genaue Ausrichtung des Benutzers messen, sowie barometrische Höhenmessung.

Zu dieser Kategorie zählt z. B. die „Suunto 9“ sowie die Polar „Vantage“-Serie.