von: mediamag.at-Redaktion

So funktionieren Dampfgarer

Gesund kochen mit Dampf

Wer auf hochwertige Lebensmittel Wert legt und auf ausreichend Vitamine und Nährstoffe achtet, sollte auch eine schonende Zubereitung im Fokus behalten. Dampfgarer bieten sich als gesunde Alternative zu Kochtopf, Pfanne & Co an. Doch wie funktioniert das Kochen mit Dampf eigentlich?

So funktionieren Dampfgarer
Foto: Miele

Grundsätzlich kann zwischen zwei Formen des Dampfgarens unterschieden werden: unter erhöhtem Druck und unter Normaldruck. Beim normalen Dämpfen ohne Druckunterstützung werden die Lebensmittel in einem Sieb oder Korb platziert, der über einer relativ kleinen Menge Wasser im Garer angebracht wird. Wird das Gerät erhitzt, steigt der 100 Grad heiße Dampf nach oben, umhüllt das Gargut und „kocht“ es ohne direkte Berührung mit flüssigem Wasser.

Gesund kochen mit Dampf
Foto: Miele

Bis zu 120 Grad

Auch bei den speziellen Schnellkochtöpfen handelt es sich im Prinzip um Dampfgarer – mit dem Unterschied, dass durch das Verschließen mit einem luftdichten Deckel zusätzlich ein Überdruck entsteht. Dadurch steigt der Siedepunkt des Wassers auf bis zu 120 Grad. Die höhere Hitze wiederum lässt die Speisen besonders rasch gar werden. 

Schnell und gesund
Foto: WMF

Schnell und gesund

Moderne Dampfgarer verfügen meist über eingebaute Zeituhren, die auf die jeweiligen Speisen vorprogrammiert werden können. Meist sind auch mehrere, übereinanderliegende Körbe inkludiert, mit denen verschiedene Gerichte zeitgleich gekocht werden können. Die Vorteile des Dampfgarens liegen auf der Hand: Gedämpftes Gemüse, aber auch Fleisch oder Fisch brauchen viel weniger Salz oder Fett als Geschmacksträger, da Aromastoffe, Vitamine und Mineralstoffe nicht wie beim Kochen ausgeschwemmt werden. Die Lebensmittel sind dadurch nicht nur gesünder, sondern bleiben auch knackig und sehen schöner aus.