von: mediamag.at-Redaktion

Wie funktioniert ein Fingerabdruck-Scanner?

Sicherheit per Biometrie

Ob Smartphone, Laptop oder Türschloss: Ein Fingerabdruck-Scanner stellt sicher, dass nur Befugte Zugriff erhalten.

So funktioniert ein Fingerabdruck-Scanner.
Foto: ratchanon/iStock

Hinter dem Scanner steckt ein Sensor, der das Bild von Fingerspitzen erfasst und davon einen digitalen Abdruck erzeugt. In der Biometrie gelten Fingerabdrücke als besonders sicher, da sich bislang kein Mensch einen Abdruck mit einem anderen Menschen teilt – selbst eineiige Zwillinge nicht.

So funktioniert das Verfahren

Der Fingerabdruck wird vom Scanner einmal eingelesen und abgespeichert ­– und dient später als Kontrollabdruck zum Identifizieren einer Person. Bei Smartphones wird diese Methode gerne als Zutrittsschranke eingesetzt – wie z.B. die „Touch-ID“ am iPhone. Hier ist ein Sensor im „Home“-Button verbaut, der das Telefon nur bei übereinstimmenden Abdrücken entriegelt.

Stichwort Fingerprint:

Die Scans ­– die sogenannten „Daktylogramme“ – erfassen die verwinkelten Muster auf der Innenseite der Fingerspitzen. Diese werden als „Papillarleisten“ bezeichnet, bestehen aus zahlreichen Bögen, Schleifen sowie Wirbeln und sind bei jedem Menschen einzigartig.

Abgespeichert wird jedoch nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, das Bild des Fingers selbst, sondern ein komplexer „Hashcode“. Dieser liegt auf dem Telefon und kann, wie auch die Passwort-Information, nicht rekonstruiert werden.