von: mediamag.at-Redaktion

So funktioniert smartes Heizen

Heizkosten sparen

Mit der Möglichkeit der intelligenten Thermostat- und Heizungssteuerung erhält jedes Zimmer per Smartphone, Tablet oder Sprachsteuerung die richtige Temperatur.

Smartes Heizen kann die Energiekosten um bis zu 30 Prozent senken.
Foto: SonjaBK/iStock

In Einfamilienhäusern, im Neu- und auch im Altbau ist eine nachträgliche Installation von smarten Heizsystemen möglich. Sie sind für Zentralheizungen und Gasthermen ebenso erhältlich wie für Fußboden- oder Wandheizungen, Wärmepumpen sowie Photovoltaik-Anlagen.

So funktioniert’s

Nach der digitalen Vernetzung wird mittels App per Fernsteuerung, Smartphone oder Tablet auf die Heizung zugegriffen. Das hat den Vorteil, dass man auch von unterwegs Einstellungen ändern kann, z.B. im Urlaub oder kurz bevor man nach Hause kommt.

Das „tado° Starter-Kit für Einfamilienhäuser“ arbeitet mit speziellen Algorithmen, um den Energieverbrauch zu optimieren.
Foto: tado°

Eine individuell konfigurierte Zeitschaltung für jeden einzelnen Raum, die z.B. das tado° Starter-Kit für Einfamilienhäuser ermöglicht, ist optimal. Denn durch smartes Heizen können bis zu 30 Prozent der Energiekosten gespart werden, wenn die individuell richtige Temperatur automatisch eingestellt bzw. um einige Grad gedrosselt wird, falls niemand zuhause ist.

Aufgezeichnete Heizungsgewohnheiten und die Anwendung von speziellen Algorithmen führen zusätzlich zu effizienterem, haushaltsbezogenem Energieverbrauch.

Scheint in der kalten Jahreszeit die Sonne stärker, wird auch das von einigen smarten Heizsystemen in die Regulierung des Raumklimas miteinbezogen. Es wird auch automatisch erkannt, wann die Fenster zum Lüften geöffnet werden. Mitunter werden auch Wetter-Prognosen berücksichtigt.

Ran an die Heizkörper

Smarte Heizkörper-Thermostate, z. B. von Netatmo oder devolo, erleichtern die Heizroutine ebenfalls. Sie werden einfach mit den konventionellen Ventilen getauscht und schon kann per App, Sprachsteuerung oder direkt am Thermostat die Temperatur geregelt werden. Kommuniziert wird über WLAN.

Richtige Temperaturen

Ist man zuhause, sollte es im Wohnzimmer 21 bis 23 °Celsius haben. In Schlafräumen reichen rund 18 °Celsius. Ebenso in der Küche, wo während des Kochens die Temperatur durch die eingeschalteten Geräte automatisch ansteigt. Das Badezimmer sollte während der Benützung um die 23 °Celsius haben. Ist man nicht zuhause oder werden bestimmte Räume längere Zeit nicht genutzt, kann die Zimmertemperatur um ca. vier Grad Celsius gesenkt werden.