von: mediamag.at-Redaktion

So gelingen winterliche Sport-Fotos

Schnee, Action und Fun optimal fotografieren

Schwünge auf der Piste, Pirouetten beim Eislaufen oder Backflips beim Snowboarden festhalten: Mit diesen Tipps kommen Sie spielend zu gelungenen Winter-Sport-Fotos.

So gelingen winterliche Sport-Fotos
Foto: mel-nik/iStock

Sportliche Action im Winter auf Bild zu bannen, ist nicht weiter schwer: Es gilt,

  • optimal mit der Kälte umzugehen – kurzum die Ausrüstung zu schützen,
  • genau den richtigen Moment einzufangen – etwa über die Serienbildfunktion,
  • die Motive richtig zu belichten – also mit viel Licht und schnellen Bewegungen gut umzugehen (Kameraeinstellungen).
Mit diesen Tipps kommen Sie spielend zu gelungenen Winter-Sport-Fotos.
Foto: dell640/iStock

Grundlegendes

Fotografien von schnellen Bewegungen kommen dann überzeugend rüber, wenn exakt jener Augenblick zu Bild gebracht wird, der charakteristisch für die Szene ist. Das geht beispielsweise über das Sport-Motiv-Programm und das Nutzen der Serienbildfunktion. Verschlusszeiten von 1/500 oder kürzer machen für Motive Sinn, die sich bewegen. Um eine spannende Sichtweise einzunehmen, einfach in die Knie gehen, denn aus dieser Frosch-Perspektive entstehen bei Action-Szenen oft richtig tolle Fotos.

Ausrüstung

Gut geeignet für unbeschwerte winterliche Foto-Safaris sind Kompakt- und Systemkameras, da diese umfangreiche Funktionalität bieten und leicht zu transportieren sind. Gerade in der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich,

  • genügend Ersatz-Akkus mitzunehmen (deren Leistungsfähigkeit nimmt bei Kälte ab),
  • die Akkus und die Kamera so nahe wie möglich am Körper zu tragen, um die eigene Körperwärme zu nutzen (etwa in der Innentasche des Anoraks),
  • das Equipment vor hohen Temperatursprüngen zu schützen,
  • die Kamera in einem wasserdichten Schutzbeutel vor Kondenswasser und Feuchtigkeit abzuschirmen.

Bildoptimierungen

Oft sind Wintertage hell und von besonders viel Licht und weißen Flächen gekennzeichnet. In solchen Fällen hilft es, um ein bis zwei Blendenstufen überzubelichten: Dadurch wird der Grauschleier eliminiert, den die kamerainterne Belichtungsmessung im Bild erzeugen würde. Wer nicht via Motiv-Programm fotografiert, sollte unbedingt vorab den Weißabgleich kontrollieren und anpassen. Sonst könnten die winterlichen Fotos blaustichig werden. RAW-Fotografen können den Weißabgleich über die passende Software auch im Nachhinein verändern. Bei harten Kontrasten (Sonnenschein) die Belichtung für die weißen Stellen richtig einstellen und in der Nachbearbeitung dunkle Stellen korrigieren.

Wetter

Lichtstimmungen und Wetter können sich rasch ändern. Einfach frühzeitig Informationen über die aktuellen Entwicklungen einholen, beispielsweise über eine der zahlreichen Wetter-Apps. Besonders in den Bergen schützt dies vor unliebsamen Überraschungen. Im ersten Licht des Tages und zur Blauen Stunde Stunde – in dieser Zeit der Dämmerung färbt sich der Himmel besonders schön – am Abend (im Jänner in unseren Breitengraden um ungefähr 17 Uhr) gelingen häufig besonders eindrückliche Fotografien. Im Winter ist das Licht für Fotografen jedoch auch zu Mittag nicht so schlecht, da die Sonne tiefer steht als sonst.

Sportliche Action im Winter auf Bild zu bannen, ist nicht weiter schwer.
Foto: Imgorthand/iStock