von: mediamag.at-Redaktion

Künstliche Intelligenz im Alltag

So wird das Zuhause wirklich smart

Künstliche Intelligenz wird unser Leben in naher Zukunft radikal verändern. Doch nicht nur das – schon jetzt sind smarte Gadgets allgegenwärtig. Die folgenden Beispiele zeigen, wo KI in der Praxis bereits zum Einsatz kommt.

So hilft künstliche Intelligenz im Alltag.
Foto: Apple Inc.

Möglich wird der Einsatz künstlicher Intelligenz durch immer schnellere und leistungsstärkere Prozessoren. Besonders augenscheinlich ist das bei den Smartphones: Ob beim neuen „Mate20 Pro“ von Huawei oder dem „iPhone XS“ von Apple – modernste Handy-Chips ermöglichen bereits smarte Sprachassistenten sowie hochauflösende und wackelfreie Fotoaufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen.

Echtzeit-Rechenwunder

Stichwort Bildqualität: Ein besonders spektakuläres Beispiel für den Einsatz künstlicher Intelligenz sind die neuen 8K-Fernseher von Samsung: Da das Angebot von Inhalten mit 8K-Auflösung – also 7.680 x 4.320 Pixel – noch äußerst überschaubar ist, rechnet der in den TV-Geräten eingebaute Prozessor die Bildqualität in Echtzeit hoch. Unabhängig von der ursprünglichen Qualität des Bildsignals ist es dadurch möglich, 8K-Qualität zu genießen.

So wird der Alltag wirklich smart.
Foto: Google Inc.

Sprachbefehle

Ein wahrer Super-Trend zeichnet sich im Bereich der intelligenten Sprach-Assistenten ab: Ob in Form eines smarten Lautsprechers wie etwa „Google Home“ oder in anderer Hardware wie etwa Kopfhörern oder sogar Kühlschränken verbaut – künstliche Intelligenz macht es möglich, dass sich Sprachassistenten wie der Google Assistent, Siri oder Alexa jedes noch so kleine Detail über die User merken. Das Resultat: Mit jeder Anfrage lernt die Software dazu, der Algorithmus wird verfeinert, und dementsprechend zielgenau werden die Resultate. 

Der nächste Schritt wird aller Voraussicht nach die gezielte Vernetzung aller Haushaltsgeräte sein.
Foto: Philips

Zukunftsvision

Der nächste Schritt wird aller Voraussicht nach die gezielte Vernetzung aller Haushaltsgeräte sein. Ob Kühlschrank, Fernsehgerät, Waschmaschine oder Beleuchtung – all diese Geräte werden schon bald miteinander und mit dem User kommunizieren. So könnte der Kühlschrank die Zutaten für das Lieblingsgericht bestellen, die Waschmaschine daran erinnern, dass die passende Kleidung für den anstehenden Event noch nicht gewaschen wurde oder das Licht sich wie von Geisterhand ein- und ausschalten.