von: mediamag.at-Redaktion

So wird Ihr Hund zum braven Bello

Tipps für gute Hundeerziehung

Hunde sind die besten Freunde des Menschen – so die Redewendung. Wir haben einige Tipps für eine gute Erziehung Ihres Vierbeiners zusammengetragen, die das Zusammenleben erleichtern können.

Tipps für ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tier.
Foto: valentinrussanov/iStock

Hundebesitzer lieben ihre vierbeinigen Familienmitglieder und wollen immer das Beste für sie. Aber sie wollen eben auch, dass der Hund gut erzogen wird – und das kann manchmal ein Balanceakt zwischen strengen Regeln und ausreichend Belohnung sein. Wir haben einige Tipps, die den richtigen Umgang erleichtern.

Tabus

Vermenschlichung und Gewalt sind in der Hundehaltung absolute Tabus. Ein Hund denkt nicht logisch oder moralisch, sondern reagiert instinktiv auf die unmittelbare Situation. Er sollte deshalb artgerecht behandelt werden. Ein energisches Kommando oder eine dominante Körperhaltung müssten reichen, um ungewünschtes Verhalten zu ändern. Wenn nicht, sollte Hilfe von einem Profi eingeholt werden.

Unmittelbarkeit

Die richtige Kommunikation mit dem Tier ist das Allerwichtigste. Es muss für gewisse Dinge Kommandos geben, auf die der Hund hört – und diese müssen unmittelbar gegeben werden, wenn es die Situation erfordert. Die wichtigsten sind „Sitz“, „Platz“, „Hier“ und „Aus“. Auch hilft es nichts, erst einige Minuten nach dem Fehlverhalten zu schimpfen – Bello bezieht eine Standpauke nicht auf das vorherige, sondern immer auf das derzeitige Verhalten.

Spaß

Abwechslung sollte in keinem Hundealltag fehlen, denn Spaß ist neben Belohnung ein wichtiger Faktor für den Erziehungserfolg. Dabei darf vor allem ausreichend Bewegung nicht fehlen. Hier können Aktivitätstracker helfen, beispielsweise von Tractive. Viele Hunderassen brauchen auch immer wieder neue Reize und Situationen, denn sie sind von Grund auf neugierig und entdecken gerne.

Gemeinsame Aktivitäten verbessern den Zusammenhalt von Tier und Mensch.
Foto: Halfpoint/iStock

Den großen Spieltrieb von jungen Hunden können Sie gut ausnutzen, indem Sie ihnen Aufgaben stellen, von welchen sie etwas lernen. So können Spaß und „Arbeit“ im Wechselspiel eingesetzt werden. Wem im hektischen Alltag manchmal die Zeit dazu fehlt, kann sich durch technische Geräte dabei helfen lassen, zum Beispiel mit der Haustier-Kamera von Petcube, die zugleich ein Laser-Spielzeug ist.  

Belohnung

Wenn ein Hund eine Aufgabe gut löst oder auf ein Kommando so hört, wie er soll, dann darf mit Lob nicht gegeizt werden. Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit reichen dafür allerdings völlig aus, eine kleine Belohnung darf ab und an sein. Ständiges Füttern von Leckerlis ist jedoch kontraproduktiv, denn für den Hund werden diese dann schnell zur Selbstverständlichkeit. Ein Gerät für alle, die Ihrem Hund gerne etwas Besonders gönnen wollen, ist beispielsweise der Hundekekse-Maker von Silva.

Konsequenz

Ein Hund testet von Natur aus immer wieder mal seine Grenzen aus. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die gewünschten Verhaltensweisen konsequent einfordern. Das heißt, dass Sie dranbleiben und das richtige Verhalten jeden Tag von ihm verlangen müssen. Ausnahmen sollten tatsächlich Ausnahmen sein. Werden Grenzen nicht konsequent gezogen, verwirrt das einen Hund – und führt zwangsläufig zu Fehlverhalten.

Ein Hund fühlt sich am wohlsten, wenn er mit seinem Rudel unterwegs ist.
Foto: AleksandarNakic/iStock

Dabei sein

Ein Hund ist ein Rudeltier. Sie und Ihre Familie sind sein Rudel. Deshalb gibt es für ihn nichts Schöneres, als so oft wie möglich an Ihrer Seite zu sein – egal, was Sie gerade tun. Gleichzeitig sorgen wechselnde Umgebungen für eine gute Sozialisierung, so dass Ihr Vierbeiner den Umgang und das richtige Verhalten mit Kindern, auf befahrene Straßen und im Wald, im Gastgarten wie auch im Auto lernt.