von: mediamag.at-Redaktion

Geschirrspüler: So wird’s richtig sauber

Das passende Spülprogramm für alle Küchen-Utensilien

Welches Programm für Weingläser oder Kunststoffdosen? Wie werden Babyflaschen hygienisch rein? Wir haben Tipps für die Wahl des richtigen Programms.

Geschirrspüler: Programm auswählen.
Foto: monkeybusinessimages/iStock

Das Wichtigste

Empfindliche Weingläser, Geschirr mit Dekoration und verschmutzte Töpfe brauchen unterschiedliche Reinigung im Geschirrspüler. Wir haben die wichtigsten Punkte zu den verschiedenen Programmen zusammengefasst und bieten einen Überblick, was bei welchem Spülmaschinen-Durchgang in die Maschine sollte.

Die Spülprogramme im Überblick

Vorspülen

Wenn das schmutzige Geschirr länger in der Maschine war, ist es eine gute Idee, vorzuspülen. Beispiel: Single-Haushalte. So können eingetrocknete Reste wieder aufgeweicht und leichter entfernt werden.

Gemeinsames Essen.
Foto: Solovyova/iStock

Kurzprogramm

Wenn es schnell gehen muss und das Geschirr nicht allzu verschmutzt ist, ist das „Schnell”- oder „Turbo”-Programm die beste Wahl. Sein Einsatz empfiehlt sich z. B. wenn große Mengen anfallen, wie nach einem Familienfest. Es wird bei relativ niedriger Temperatur gespült (ca. 40-45 °C).

Normalprogramm

„Standard“ ist im Alltag die wohl häufigste und beste Auswahl. Das gemischte, normal verschmutzte Geschirr wird mit 50 bis 65 °C meist gut sauber.

Geschirrspüler einräumen.
Foto: Dean Mitchell/iStock

Intensivprogramm

Hartnäckige, angetrocknete Verschmutzungen werden mit dem Intensivprogramm am effektivsten entfernt. Der Spülgang dauert etwas länger und wird mit heißerem Wasser (zwischen 65 und 75 °C) durchgeführt. Die Auswahl eignet sich nicht unbedingt für Plastikdosen oder empfindliches Dekor, ist aber perfekt für Töpfe, Pfannen & Co.

Eco-Programm

Das „Spar“-, „Bio“- oder „Eco“-Programm spült mit geringem Wasserverbrauch und bei niedriger Temperatur (ca. 50 °C). Es dauert meist etwas länger und eignet sich für durchschnittlich verschmutztes, gemischtes Geschirr.

Gläser im Geschirrspüler.
Foto: JimmiLarsen/iStock

Schonprogramm

„Handspülen“, „Fein-Programm“, „Gläserwaschen“: Diese Schonprogramme spülen bei niedrigerer Temperatur und reduziertem Spüldruck. So bleiben auch empfindliche Küchenutensilien wie Wein- oder Biergläser heil, und das Porzellan-Dekor bleicht nicht aus.

Automatik-Programm

Die Hightech-Variante unter den Spülgängen erkennt dank Sensoren die Beladungsmenge und den Verschmutzungsgrad des Geschirrs in der Maschine. Danach stellt der Geschirrspüler automatisch ein, welches Programm er für das Beste hält.

Babyflaschen.
Foto: ArunsawatP/iStock

Trocknen

Trocken-Zusatzprogramme oder Trocknen als Abschluss ist vor allem beim Reinigen von Kunststoffen wichtig, da sonst nach dem Spülgang oft noch Wassertropfen auf dem Geschirr vorhanden sind.

Spezialprogramme

Mache Geräte verfügen über besondere Spülgänge, z. B. eine Nacht- oder „Extra Leise“-Funktion, die besonders geräuscharm arbeitet, sowie ein „Hygiene-Programm“, beispielsweise fürs Reinigen von Babyflaschen. Es sorgt dafür, dass das Spülgut über zehn Minuten lang konstant mit heißem Wasser (zwischen 70 und 75 °C) gereinigt wird, um mögliche Keime und Bakterien abzutöten.