von: mediamag.at-Redaktion

Raumklima verbessern: So geht’s!

Studie: Jeder Dritte atmet schlechte Luft

Eine Studie von Netatmo zeigt, dass jeder Dritte in den eigenen vier Wänden unter schlechter Luft leidet. Hier sind Tipps, wie Sie die Raumluft verbessern können.

Schlechte Raumluft ist weit verbreitet.
Foto: Netatmo

Schlechte Luft im Wohnzimmer

Netatmo hat die Daten der Wetterstationen in deutschen Haushalten ausgewertet und diese in einer Studie zusammengefasst. Das Smart-Home-Unternehmen kommt so zu dem Schluss, dass in 31 Prozent (also knapp jeder dritten Wohnung) mindestens einmal am Tag der Grenzwert von 1.000 Partikeln je Million CO2 überschritten wurde. Das bedeutet, dass in diesen Haushalten nicht genug gelüftet wird, um für einen effektiven Luftaustausch zu sorgen. Abgesehen von kurzfristigen Folgen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen kann schlechtes Raumklima auf Dauer gesehen zu schwereren Beschwerden wie eine Schwächung der Abwehrkräfte oder auch Atemwegsprobleme führen.

Fast jede dritte Wohnung ist betroffen.
Foto: Netatmo

Richtig lüften

Der beste Weg, um für Frischluft im Eigenheim zu sorgen, ist einfach: Das Fenster öffnen. Zumindest einmal am Tag sollte man intensiv lüften. Im Sommer kann man die Fenster länger offenhalten, in den kalten Jahreszeiten sollte man einmal kurz und intensiv Stoßlüften.

Überwachen Sie die Luftqualität.
Foto: Netatmo

Raumluft-Ranking

Die schlechtesten Raumluft-Werte wurden im Winter und Herbst gemessen, was sich dadurch erklären lasst, dass viele bei Kälte die Fenster nicht öffnen. Am niedrigsten war die Luftqualität im Durchschnitt am 23. Dezember, wenn viele Familien für Weihnachtsfeiern zusammentreffen. Am besten schnitten im Ranking die Schweden ab, wo unter zehn Prozent der Haushalte schlechte Raumluftwerte aufwiesen. Am negativsten waren die Werte in Italien, wo knapp 40 Prozent der Haushalte schlecht belüftet sind.

Richtig Lüften ist der Schlüssel für gute Raumluft.
Foto: Netatmo

Technische Hilfsmittel

Um die Raumluft in den eigenen vier Wänden im Auge zu halten, bieten sich verschiedene Smart-Home-Devices an. Diese Geräte überwachen die Wärme, Luftfeuchtigkeit und -qualität des Raumes und geben Bescheid, wenn einer der Werte aus dem Ruder läuft. So können Sie stets für reine Luft zuhause sorgen.