von: mediamag.at-Redaktion

Wildes Superfood aus dem Garten

6 x Gesundes zum Selberpflücken

Brennnessel, Löwenzahn, Johanniskraut, Gänseblümchen, Bärlauch und Schlüsselblume: Diese sechs Superfoods für eine leichte Küche wachsen im eigenen Garten!

Gänseblümchen pflücken.
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„Super-Kräuter“

Heimische Kräuter und Blumen stehen exotischen Superfoods wie Goji-Beeren und Chia-Samen in nichts nach. Sie bieten besonders viele Nähr- und Vitalstoffe sowie Antioxidantien, die dem Körper guttun. Das praktische daran: Die meisten gedeihen sogar im eigenen Kräuterbeet. Hier sind sechs heimische „Super-Kräuter“, ihre Wirkweisen sowie Tipps zur Anwendung für eine leichte Küche.

Getrocknete Kräuter.
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1. Brennnessel

Brennnessel
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Als Tee oder im Salat sind die Blätter der Brennnessel richtige Vitaminbomben. Von allen heimischen Kräutern ist sie die stärkste Entgiftungspflanze und ist außerdem reich an Vitamin C und Provitamin A, Kalzium und Kalium, Kieselsäure, Magnesium, Eisen und Chlorophyll. Als Hausmittel ist die Brennnessel als Hilfe gegen viele Arten von Beschwerden bekannt und gilt als das Mittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit.

2. Löwenzahn

Löwenzahn
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Der Löwenzahn ist aufgrund seines bitteren Geschmacks als Salatpflanze nicht gerade beliebt. Zu Unrecht: Im Frühling schmecken die zarten, grünen Blätter ähnlich wie Rucola, auch wenn alle Teile der Pflanze essbar sind. Die Bitterstoffe in den Blättern sollen den Körper in Schwung bringen und gut fürs Gemüt sein. Zudem enthalten Blätter und Blütenköpfe viel Vitamin C und K.

3. Johanniskraut

Johanniskraut
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Viele klinische Studien bestätigen die positive Wirkung von Johanniskraut bei seelischen Verstimmungen und Niedergeschlagenheit sowie bei chronischen Schmerzen. Geerntet werden vor allem die Blüten, die dann getrocknet u. a. in Kräuterwürzmischungen oder Schnapsansätzen verwendet werden können. Äußerlich wird es als Zusatz zu Einreibemittel eingesetzt.

4. Gänseblümchen

Gänseblümchen
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Sie werten nicht nur optisch jeden Salat auf, sondern schmecken auch lecker nussig: die Gänseblümchen. Darüber hinaus eignen sich die kleinen, weißen Blüten nicht nur hervorragend für dekorative Blumenkränze, sondern sollen auf physischer und psychischer Ebene helfen, z. B. gegen Infektions- und Hautkrankheiten. Unser Tipp: Einfach im Garten sammeln, die Blütenköpfe waschen und auf ein Butterbrot geben.

5. Bärlauch

Bärlauch
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Wer den Knoblauch-Geschmack mag, kann Bärlauch zum Verfeinern von Suppen, Soßen und Salaten als Knoblauch-Ersatz verwenden. Nebenher liefert das Kraut große Mengen an Vitamin C, Eisen und Magnesium. Als Heilpflanze wird er in erster Linie zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt, er soll aber auch cholesterinsenkend, gefäßerweiternd und appetitanregend wirken.

6. Schlüsselblume

Wiesenschlüsselblume.
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Die Wiesenschlüsselblume oder Echte Schlüsselblume ist oft die erste Blüte des Frühjahrs und wird im Volksmund als Himmelsschlüssel bezeichnet. In der Volksmedizin wurde sie gerne als Vitamin C-Spender sowie u. a. gegen Erkältungskrankheiten verwendet. Die Blüten haben ein leicht süßliches Aroma und können als essbare Dekoration bei Süßspeisen sowie in Salaten verwendet werden.