von: mediamag.at-Redaktion

Superfood aus dem Garten

Vitaminbomben zum Selberpflücken

Camu Camu-Kirschen, Goji-Beeren oder Chia-Samen – wer seinem Körper etwas gönnt, greift gerne zu exotischen Superfoods. Dabei geht es viel einfacher, nachhaltiger und vor allem günstiger: Die wahren Superfoods wachsen im eigenen Garten.

Superfood aus dem Garten
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Superfood ist aktuell in aller Munde – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ob seltene Beeren aus dem Regenwald, heilende Algen aus dem Pazifik oder Baumrinde aus Südost-Asien – je exotischer, desto bester. Aber auch die heimischen Kräuter bieten besonders viele Nähr- und Vitalstoffe sowie Antioxidantien, die dem Körper gut tun. Und die meisten gedeihen sogar im eigenen Kräuterbeet.

Brennnessel

Brennnessel
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Ihre schmerzhaften Nesseln verpassten ihr ein schlechtes Image – völlig zu Unrecht: Denn als Tee oder im Salat sind die Blätter der Brennnessel richtige Vitaminbomben. Von allen heimischen Kräutern ist sie die stärkste Entgiftungspflanze. Sie ist reich an Vitamin C und Provitamin A, Calcium und Calium, Kieselsäure, Magnesium, Eisen und Chlorophyll. Dieser Inhaltsstoffe-Mix hilft nachweislich bei Harnwegserkrankungen, Rheumatismus, Gicht, Schuppen, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Durchfall, Magen- und Nierenschwäche, Bluthochdruck und Menstruationsbeschwerden.

Löwenzahn

Löwenzahn
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Der Löwenzahn ist aufgrund seines bitteren Geschmacks als Salatpflanze nicht gerade beliebt.Essbar sind jedoch alle Teile. Die Bitterstoffe in den Blättern bringen die Verdauung in Schwung und sind gut fürs Gemüt. Zudem wirkt Löwenzahn blutreinigend und unterstützt aufgrund seiner entwässernden Wirkung Niere und Leber.

Johanniskraut

Johanniskraut
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Nicht weniger als 40 klinische Studien bestätigen die positive Wirkung von Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Im Gegensatz zu chemischen Medikamenten hilft es jedoch ohne Nebenwirkungen. Auch Krankheitssymptomen wie Burnout, PMS, Tinnitus und chronischen Schmerzen kann Johanniskraut lindern.

Gänseblümchen

Gänseblümchen
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Sie werten nicht nur optisch jeden Salat auf, sondern schmecken auch lecker nussig: Gänseblümchen. Darüber hinaus eignen sich die kleinen, weißen Blüten nicht nur hervorragend für Blumenkränze, sondern helfen auf physischer und psychischer Ebene – bei Husten und Erkältungskrankheiten, Hautkrankheiten und offenen Wunden.

Bärlauch

Bärlauch
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Sein Aroma ist nicht jedermanns Sache. Wer den intensiven Geschmack mag, kann Bärlauch zum Verfeinern von Suppen, Soßen und Salaten als Knoblauch-Ersatz verwenden. Nebenher liefert Bärlauch große Mengen an Vitamin C, Eisen und Magnesium. Als Heilpflanze wird er in erster Linie zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt, er wirkt aber auch cholesterinsenkend, gefäßerweiternd und appetitanregend.