von: mediamag.at-Redaktion

Tag und Nacht sicher fühlen

Mit Infrarot alles im Blick

Hat die Katze bei einem nächtlichen Streifzug durch das Wohnzimmer die Vase vom Tisch gestoßen? Dank neuester Kamera-Technologie bleibt dem Wohnungsbesitzer auch nachts nichts mehr verborgen.

Infrarot-Kameras: Überwachung auch bei Nacht
Foto: Netatmo

Kameras mit Nachtsicht sind nicht nur im Außenbereich, sondern auch für das Wohnungsinnere interessant. Man behält damit Räume im Blick, die gerade nicht beleuchtet sind. Das schlägt sich vor allem in der kalten Jahreszeit zu Buche, da es im Winter schon sehr früh am Nachmittag dunkel wird. Auf diese Weise kann man nicht nur auf die Jagd nach Einbrechern gehen, sondern auch z.B. die Haustiere oder den Schlaf der Kinder überwachen.

Wie funktioniert Infrarot?

Infrarot ist ein spezieller Bereich im Lichtspektrum, der für den Menschen nicht sichtbar ist. Die elektromagnetischen Wellen sind jedoch für spezielle Sensoren wahrnehmbar, wie man sie etwa in Infrarot-Überwachungskameras findet. Diese nachttauglichen Kameras arbeiten meistens mit sogenannten „Infrarot-LEDs“, die den Raum – für Menschen unmerklich - mit Nah-Infrarot-Strahlen beleuchten. Auch bei absoluter Dunkelheit können Schwarz-Weiß-Bilder vom Geschehen im überwachten Raum angezeigt werden.

Alles im Überblick

Ein virtueller Wachhund für den Innenbereich ist die „Netatmo Welcome“, die auch in dunkle Räume schauen kann. Neben einer Nachtsicht-Funktion kann die Kamera auch Gesichter erkennen und schickt via App eine Meldung ans Smartphone. Stellt man die Kamera gegenüber der Eingangstür auf, behält man den Überblick über die Personen, die sich gerade im Wohnbereich aufhalten. Ungebetene Gäste, sprich Einbrecher, können auf diese Weise besser bemerkt werden. Die App schlägt nämlich Alarm, wenn sich ein Fremder im Überwachungsbereich aufhält.

Überwachung per Kamera
Auch an scheinbar ungewöhnlichen Plätzen lassen sich Überwachungskameras platzieren, die bei Tag und Nacht Bilder liefern. Foto: Netatmo

Security ohne Unterbrechung

Für die Dauerüberwachung von Innenräumen empfiehlt sich auch die „D-Link IP-Kamera DCS-2132L/E“. Sie wirft ein hochauflösendes Auge auf den Wohnbereich, und das Tag und Nacht. Die Kamera funktioniert auch dort, wo das menschliche Auge schon längst versagt, nämlich bei absoluter Dunkelheit. Am Tag kann ein Infrarot-Sperrfilter eingerichtet werden, das verbessert bei Tageslicht die Bildqualität. In der Nacht wird der Filter ausgeschaltet, damit auch das Restlicht zu einem besseren Bild beiträgt.

Virtuelle Augen und Ohren

Nicht nur Bewegungen, sondern auch Geräusche, kann die „Netgear Arlo Q“ erfassen. Zwar werden durch den Nachtsicht-Modus auch bei Dunkelheit alle Bewegungen aufgezeichnet, zur Sicherheit liefert aber auch die Geräuscherkennung einen Alarm an das Smartphone. Außerdem lassen sich sogenannte „Aktivitätszonen“ festlegen, das sind Bereiche, die besonderer Überwachung bedürfen. Auch Zeitpläne für die Aufzeichnung lassen sich erstellen, so nicht den ganzen Tag übertragen werden soll.