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Grillen: Perfektes Timing für mehr Genuss

Menüfolge mit drei Gängen

Um die Gäste bei Laune zu halten, ist das Timing des Grillmenüs wichtig. Es gilt, Fleisch, Gemüse und ein gegrilltes Dessert geschmacklich auf den Punkt zu bringen.

Mindestens vier Stunden vor dem Grillen das Fleisch marinieren.
Foto: AlexRaths/iStock

Vorbereitungen für ungetrübten Grillspaß

Die Dauer für die Vorbereitungen eines Grillmenüs sollte nicht außer Acht gelassen werden. Egal, ob Gas-, Elektro- oder Holzkohlegrill: Je umfangreicher die Zutatenliste, desto mehr Zeit sollte eingeplant werden.

  1. Fleisch rechtzeitig (mindestens vier Stunden vor der Zubereitung oder auch über Nacht) marinieren.
  2. Ob selbstgemacht oder gekauft: Saucen, Dips und Salate können gut vorbereitet werden. Wichtig ist, dass sie bis zum Aufdecken des Tisches kühlgestellt sind. Eine mobile Kühlbox ist im Garten ebenso praktisch wie beim Camping.
  3. Grillzutaten schon vorab richtig portionieren, damit später nicht nebenher geschnitten werden muss.
Vorspeise, Hauptspeise und Dessert vom Grill zu servieren, ist keine Hexerei.
Foto: SolStock/iStock

Timing beim Grillen: 3 weitere Tipps

4. Wer Erdäpfel und Maiskolben servieren will, sollte sie vorkochen.

5. Bei mehreren Gästen lohnt es sich, das Brot vorzuschneiden. Tipp: Unbedingt mit einem Tuch zudecken, damit es nicht eintrocknet.

6. Stichwort griffbereit: Grillbesteck, Grillthermometer, Grilltassen, ein scharfes Messer, Servierteller für das Grillgut, Küchenrolle und Müllsack sollten während der Zubereitung immer in der Nähe sein. Ein Beistelltisch kann hier gute Dienste leisten.

Käse, Lachs oder Gorgonzola entfalten im Grilltoast das perfekte Aroma.
Foto: Mariha-kitchen/iStock

1. Gang: Toast vom Grill als Vorspeise

Bevor die Glut auf dem Höhepunkt der Hitzeentwicklung ist, bietet sich das Zubereiten eines Toasts an. Je nach Geschmack wird er mit Käse und Preiselbeeren, Lachs und Kren oder würzigem Blauschimmelkäse gefüllt. Empfehlenswert sind leicht schmelzende Sorten wie Gorgonzola, Bavaria Blu oder Blue Stilton.

Fertig ist die Vorspeise, wenn sich eine goldbraune Kruste gebildet hat und der Käse schmilzt. Der Toast wird noch heiß halbiert und serviert.

Die äußere Zone des Grills ist für Gemüse reserviert, weil es dort nicht so heiß ist.
Foto: tomazl/iStock

2. Gang: Würstchen, Gemüse und Fleisch als Hauptspeise

Besonders hungrige Gäste und Kinder werden mit Würstchen, die schnell durch sind, verwöhnt. Gemüse kann gleichzeitig aufgelegt werden, weil es auch bei geringer Hitze gar wird. Zucchini, Pilze, Zwiebel, Melanzani, vorgekochter Mais und Fleischtomaten nehmen beim Grillen Röstaromen auf und können am äußeren Rand positioniert werden.

Ob Geflügel durch ist, misst man am besten mit einem Grillthermometer. Ideal sind rund 80 °C. Steaks werden scharf angebraten und dann auf eine Kerntemperatur von 47 – 52 °C (rare), 55 – 58 °C (medium) oder mindestens 61 °C (well done) gebracht.

Für die Zubereitung von Grilldesserts wird die Restwärme genutzt.
Foto: Seva_blsv/iStock

3. Gang: Banane mit Schokolade als Dessert

Süßes vom Grill wird mit der Restwärme zubereitet. Dazu werden reife Biobananen halbiert, mit Schokostücken gespickt oder Schokocreme bestrichen und auf den Rost gelegt.

Sind die Schalen dunkel, kann die warme, miteinander verschmolzene Masse direkt aus der Schale gelöffelt werden. Wer noch eins drauf setzen möchte, serviert mit Vanilleeis, Minzblättern oder Schlagobers.