von: mediamag.at-Redaktion

Perfektes Timing beim Grillen

Welche Menüfolge ist möglich?

Das Timing des Grillmenüs ist wichtig, um die Gäste bei Laune zu halten sowie Fleisch, Gemüse und ein gegrilltes Dessert geschmacklich auf den Punkt zu bringen.

Mit dem richtigen Timing wird das Grillmenü zum vollen Erfolg.
Foto: tomazl/iStock

Vor dem Grillen

Neben der Zeit am Griller sollte die Dauer für die Vorbereitungen nicht außer Acht gelassen werden:

1. Fleisch rechtzeitig (mindestens vier Stunden vor der Zubereitung oder auch über Nacht) marinieren.

2. Saucen, Dips und Salate vorbereiten und bis zum Aufdecken des Tisches kühl stellen.

3. Grillzutaten in die richtige Größe schneiden.

4. Falls Mais und Erdäpfel gereicht werden sollen, vorkochen.

5. Brot schneiden und mit einem Tuch zudecken, damit es nicht eintrocknet.

6. Grillbesteck, Grilltassen, scharfes Messer, Fleischthermometer, Servierteller für das Grillgut, Küchenrolle und Müllsack auf einen Tisch neben dem Griller griffbereit positionieren.

Grilltoast schmeckt mit Käse, Lachs oder Gorgonzola.
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Vorspeise – Toast vom Grill

Ist die Glut bereit, aber noch nicht auf dem Höhepunkt der Hitzeentwicklung bietet sich Toast vom Grill an. Er kann wahlweise mit Käse und Preiselbeeren, Lachs und Kren oder deftigem Blauschimmelkäse (Tipp: Gorgonzola, Bavaria Blu oder Blue Stilton eignen sich besonders gut) zubereitet werden.

Er wird, sobald sich eine goldbraune Kruste gebildet hat und der Schmelzprozess eingesetzt hat, halbiert und als erstes appetitstillendes Häppchen serviert.

Das Gemüse wird am Grill eher außen portioniert, wo es nicht so heiß ist.
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Hauptgang – Fleisch & Co.

Würstchen werden generell schnell durch. Das ist gut für besonders Hungrige und anwesende Kinder.

Parallel dazu wird das Gemüse (z.B. Zucchini, Pilze, Zwiebel, Melanzani, Fleischtomaten, vorgekochter Mais) zubereitet. Es braucht weniger Hitze, um warm und weich zu werden und Röstaromen aufzunehmen, kann daher am äußeren Rand positioniert werden.

Die Kontrolle, ob Geflügel durch ist, vereinfacht ein Fleischthermometer. Bei 72 Grad Celsius ist die Hähnchenbrust perfekt. Eine Pute sollte im Kern zwischen 80 und 90 Grad Celsius heiß sein.

Bei Steaks gibt es einen einfachen Drucktest mit der eigenen Hand. Den linken Daumen auf den Mittelfinger legen, dann die Härte des Handballens zwischen Daumenwurzel und Handgelenk mit dem Daumen der rechten Hand prüfen und mit der Festigkeit des Steaks vergleichen: So fühlt es sich an, wenn ein Steak noch „Rare“ ist. Daumen auf dem Ringfinger: „Medium“. Daumen auf dem kleinen Finger: „Durch“.

Die Restwärme am Grill kann man für die Zubereitung von gegrillten Bananen mit Schoko nützen.
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Dessert – Bananen mit Schoko

Die Restwärme des Grillers kann man für eine äußerst einfache Nachspeise nutzen. Reife Biobananen der Länge nach aufschneiden, mit Schokostücken (Tipp: Bitterschoko ist auch für Veganer geeignet) spicken oder Schoko-Haselnuss-Creme aufstreichen und auf den Grillrost legen.

Fertig ist das Grilldessert, wenn die Schalen sich dunkel verfärbt haben. Die geschmolzene Bananen-Schoko-Masse direkt aus der Schale löffeln. Evtl. mit Vanilleeis oder Kokosraspeln verfeinern.