von: mediamag.at-Redaktion

Tipp: So gelingt der perfekte EM-Rasen

Gesundes Grün im eigenen Garten

Ein dichter Rasen in sattem Grün – ganz wie in den EM-Stadien – kann auch im eigenen Garten wachsen. Neben der richtigen Rasensorte zählt auch die optimale Pflege des Grüns: Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

Fußballrasen
Foto: vencavolrab/iStock

Zwar wird in vielen Sportstadien mittlerweile Kunstrasen eingesetzt, doch viele Fußball-Fans sind Puristen und setzen nach wie vor auf natürliches Grün. Wichtig für die Bespielbarkeit des Rasens – und sei es nur hobbymäßig – ist die Rasenhöhe. Laut UEFA-Norm soll sie nicht höher als 30 Millimeter sein, damit der Ball gut darauf rollen kann. Für Freizeitzwecke sind hingegen auch Höhen bis 50 Millimeter vertretbar.

Regelmäßig mähen

Um ein schönes, dichtes Grün sein Eigen nennen zu können, sollte das Gras regelmäßig gemäht werden. Als Regel gilt, dass man den Rasen möglichst immer auf dieselbe Höhe einkürzt und niemals auf weniger als die Hälfte der Höhe schneidet ­– selbst wenn er schon hochgewachsen ist.

Rasen
Foto: Ninell_Art/iStock

Das beim Mähen entstandene Heu sollte man möglichst schnell zusammenrechen und – nach Möglichkeit – kompostieren. Der richtige Zeitpunkt ist wichtig: Bei sengender Hitze sollte man den Mäh-Termin auf einen Termin mit kühleren Temperaturen verschieben. Ob Mähroboter oder klassischer Rasenmäher: Die Auswahl an technischen Helfern ist groß.

Gezielt düngen

Wer dem Boden regelmäßig Nährstoffe zuführt, hilft dem Rasen, gesund und kräftig zu bleiben: Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „regelmäßig“.  Da das Gras der Erde kontinuierlich Stoffe entzieht, sollte man diese in nicht zu langen Abständen immer wieder per Dünger zuführen. Dabei gilt: Zwei bis drei Mal pro Jahr einen Langzeitdünger anwenden, denn dieser wird vom Rasen schrittweise aufgenommen.

Tipp: Immer auf feuchten Boden anwenden, damit die Graspflanze ihre Nahrung besser aufnehmen kann.

Richtig bewässern

Auch in puncto Wasser gilt: Regelmäßige Zufuhr sorgt für dichtes Grün. Da Regenschauer meist nur in unregelmäßigen Abständen den Rasen benetzen, sollte man in Trockenperioden für regelmäßige – sprich künstliche – Bewässerung sorgen. Auch hier gilt: Die Mittagshitze vermeiden und lieber morgens und abends benetzen.