von: mediamag.at-Redaktion

Vier Tipps zum Kauf einer Waschmaschine

Worauf man achten sollte

Die Waschmaschine ist eines der Haushaltsgeräte, die einen im Idealfall jahrelang begleiten. Wer sich vor dem Kauf darüber im Klaren wird, wie viel Platz vorhanden ist, welche Bauart und Füllmenge für einen optimal sind, etc. findet mit den folgenden Eckpunkten schnell zum richtigen Modell.

Front- oder Toplader? Das ist die allererste Entscheidung, die beim Waschmaschinenkauf ansteht.
Foto: Avalon Studio/iStock

Aufstellort und Bauform definieren

Wie viel Platz haben Sie für Ihre Waschmaschine eingeplant? Für schmale Bäder oder Abstellräume gibt es die Möglichkeit eines Topladers. Klassisch finden sich in Küche, Keller oder Bad Frontlader – sie sind in der Standardgröße 60 cm, aber auch schmäler erhältlich. Wenn auch ein Wäschetrockner mit dabei sein soll, kann dieser mit einem Zwischenbausatz als Turm aufgebaut werden.

Der persönliche Lifestyle (viel Sportkleidung, überwiegend Business-Outfits, Fan von Wolle und Kaschmir etc.) bestimmen das Fassungsvermögen und Programmansprüche an die Waschmaschine.
Foto: JazzIRT/iStock

Fassungsvermögen und Waschprogramme

Hier bestimmt die Haushaltsgröße das zu wählende Modell. Singles kommen mit 4 kg Fassungsvermögen aus. Familien freuen sich über Modelle mit bis zu 10 kg Fassungsvermögen. Der Standard liegt zwischen 6 und 8 kg. Wichtig ist, dass die Waschmaschine im Sinne des Umweltschutzes nicht ständig halb voll in Betrieb genommen wird. Der persönliche Lifestyle trägt mehr zur Auswahl der Waschmaschine bei, als man denkt: Man sollte sich überlegen, ob man lieber seltener wäscht oder kein Problem damit hat, ständig am Wäschewaschen zu sein. Ob man viel Spezialwäsche (z.B. Sportsachen, Funktionskleidung, Business-Outfits, Seide, Wolle) hat, die separat mit speziellen Programmen zu waschen ist, oder mit wenigen Hauptprogrammen auskommt.

Mengen-, Programm- und Dosierautomatik sind hilfreiche Innovationen bei Waschmaschinen.
Foto: Samsung

Neue Features

Wer beim Wäschewaschen auf Nummer sicher gehen will, kann sich für Maschinen mit Mengen-, Programm- und Dosierautomatik entscheiden. Hier wird die Beladung erkannt und das Waschmittel entsprechend angepasst. Praktisch ist beispielsweise auch das Konzept der „Samsung AddWash“-Linie, bei der ein nachträgliches Hinzufügen von Wäschestücken oder Waschmittel möglich ist. Ideal für Vergessliche oder wenn im laufenden Betrieb der Nachwuchs noch schmutzige Kleidung vom Kinderzimmerboden nachliefert.

Energieeffizienz, Schleuderklasse und Lautstärke sind wichtige Kriterien beim Waschmaschinenkauf.
Foto: kontrast-fotodesign/iStock

Energieeffizienzklasse & Co.

Bei einer hohen Energieeffizienzklasse von A+++ (mittlerweile gibt es auch Hersteller, die hier noch einiges drauflegen und z. B. noch weitere 40 % sparsamer sind) wird die Wäsche mit geringeren Stromkosten sauber. Die Schleudereffizienzklasse gibt an, wie hoch die Restfeuchte der Kleidung ist. Wer wenig Zeit hat, um auf seine frische Kleidung zu warten, sollte hier eine A-Kategorisierung anpeilen. Je nachdem, wo die Maschine steht, sollte man auch auf die möglicherweise entstehende Geräuschkulisse beim Wäschewaschen achtgeben. Die Lautstärke beim Waschen und Schleudern wird in dB angegeben.

Zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps zum Wäschewaschen, die Zeit sparen.