von: mediamag.at-Redaktion

Tipps für ein gutes Raumklima

Verbrauchte Luft, ade!

Hilfe naht in Form vernetzter Sensoren, die beständig die Raumluft kontrollieren und Alarm schlagen, wenn der Sauerstoff aufgebraucht ist.

Tipps für ein gutes Raumklima
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O2, also Sauerstoff, ist zwar die wichtigste Ingredienz im gasförmigen Cocktail namens Raumluft, aber es befinden sich darin noch andere – wichtige – Zutaten, wie zum Beispiel Stickstoff, Kohlendioxid und Wasserdampf. Gerade letzterer ist für das Wohnungsklima besonders wichtig, da zu viel oder zu wenig Luftfeuchtigkeit für die Gesundheit nicht zuträglich ist. Durch regelmäßiges Lüften kann die Feuchtigkeit in der Raumluft im richtigen Maß gehalten werden. Nur wie wissen wir genau, wann es an der Zeit ist, zu lüften?

Durch regelmäßiges Lüften kann die Feuchtigkeit in der Raumluft im richtigen Maß gehalten werden.
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Sensibles Gleichgewicht

Man könnte natürlich die einzelnen Werte mit separaten Messgeräten erfassen – beispielsweise die eben erwähnte Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer. Die Interpretation der dort aufscheinenden Prozentzahl – die relative Luftfeuchtigkeit – ist jedoch nicht so einfach wie es auf den ersten Blick aussieht. Dieser Wert ist nämlich immer im Zusammenhang mit der Raumtemperatur zu verstehen.

Nicht nur zu selten zu lüften kann das Raumklima empfindlich stören, auch wer zu oft das Fenster öffnet, kann die Atemluft aus der gesunden Balance bringen. Ein Beispiel: Dringt im Winter feuchte, kalte Luft in den Raum und wird dort aufgeheizt, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit empfindlich. Umgekehrt sollte man im Sommer nicht zu oft warme Luft in die kühlen Zimmer lassen, da diese sonst an den Wänden zu Wassertropfen kondensiert. 

Durch regelmäßiges Lüften kann die Feuchtigkeit in der Raumluft im richtigen Maß gehalten werden.
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Smarte Wächter

So richtig schlau wird man aus den Raumklima-Daten erst, wenn man die Auswertung einem Smart-Home-System überlässt, wie z.B. dem „Healthy Home Coach“ von Netatmo oder dem „Weatherhub“ von Vivanco. Diese Klima-Wächter sammeln alle relevanten Daten im Raum und holen sich, falls nötig, auch noch Daten von weiteren Sensoren, wie z.B. einem Außenthermometer, oder Informationen aus dem Internet – wie etwa über das gerade vorherrschende Wetter. Via App lassen die meisten Systeme dann wissen, ob es schon Zeit ist, zu lüften.

Achtung: Schlechtes Raumklima äußert sich oft in gefährlichen Schimmelsporen, die unsere Atemwege stark in Mitleidenschaft ziehen können. Darum ist es anzuraten, Daten wie die relative Luftfeuchtigkeit sowie die Außen- und Innentemperatur konstant zu überwachen.