Ratgeber / Digital

Tipps für Einsteiger-Laptops

Das sollen die Geräte können

Wer ein Notebook mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, hat die Qual der Wahl: Noch nie waren tragbare Computer vielseitiger und leistungsfähiger als heute. Umso wichtiger ist es zu wissen, worauf man im Detail achten sollte.

Der Run auf Einsteiger-Geräte ist für die Hersteller Fluch und Segen zugleich: Einerseits reicht deren Performance für Standardaufgaben wie das Surfen im Internet, klassische Textverarbeitung oder den ein- oder anderen Film locker aus. Andererseits entscheiden sich immer mehr User im Zweifelsfall lieber für ein Tablet.

ASUS Notebook R540LA-XX786T
Foto: ASUS

Nicht beim Display sparen

Die teuersten Bauteile eines Notebooks sind der Prozessor, der Grafikchip, die Festplatte und das Display. Kaum verwunderlich also, dass zuerst hier der Rotstift angesetzt wird. Full-HD-Displays sind in diesem Segment nicht selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, auf gute Qualität Wert zu legen. Viele Geräte setzen auf TN-Panels, deren Schwäche die Blickwinkelstabilität ist. Von der Seite oder von oben werden die Kontraste schnell schwächer, schwarze Flächen erscheinen grau. Es macht sich also bezahlt, den Bildschirm in der Praxis zu testen.

HP Notebook 15-ay191ng
Foto: HP

Mindestanforderungen

Bei den Prozessoren sind niedrig taktende Einsteiger-Chips mit zwei oder vier Rechenkernen üblich. Eine integrierte Grafik-Einheit reicht meist aus und spart auch noch Strom. Beim Arbeitsspeicher sind 2 GB das absolute Minimum, 4 GB die Regel. Große Unterschiede gibt’s bei den Festplatten: Bei Einsteiger-Modellen setzen die Hersteller auf herkömmliche HDD-Modelle mit oft 500 GB das reicht für die allermeisten Anwendungen aus.

LENOVO Notebook Ideapad 110-15IBR
Foto: LENOVO

Die Mischung macht’s

Fazit: Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten entscheidet am Ende darüber, ob der Laptop ein lahmer Geselle oder ein flinker Rechner ist. Im Zweifelsfall also lieber Prozessor, Grafikchip und Festplatte aus vergleichbaren Preissegmenten kombinieren, anstatt das verfügbare Budget etwa für einen Highend-Prozessor zu verpulvern, und dann bei der Grafikkarte zu sparen, welche die Gesamtperformance einbremst. Anders herum nutzt auch eine teure und schnelle SSD-Festplatte wenig, wenn der Prozessor von Haus aus mit der Aufgabenstellung überfordert ist.