von: mediamag.at-Redaktion

Tipps für mehr Privatsphäre

Sicher surfen auf PC, Handy und Tablet

Es bedarf nicht immer komplizierter Einstellungen und Programme, um Smartphone, Tablet und Computer sicherer gegen Schnüffler und Hacker zu machen. Hier sind ein paar einfache und wirksame Tipps:

Tipps für mehr Privatsphäre
Foto: Courtney Keating / iStock

SIM-Sperre einrichten

Nach jedem Neustart des Smartphones muss der PIN-Code erneut eingetippt werden. Bei Android-Handys findet man diese Sperre unter dem Menüpunkt „Sicherheit“, am iPhone in den „Einstellungen“ unter „Telefon“. Als zweite Sicherheitsschranke kann noch der Sperrbildschirm mit einem Passwortschutz versehen werden. Alternativ dazu lässt sich auch die Touch-ID (der Fingerabdrucksensor) einrichten, damit man sich nicht zwei verschiedene Passwörter merken muss.

Kamera ausschalten

Sowohl bei Notebooks als auch bei Smartphones und Tablets gibt es Anwendungen, die auf die eingebaute Kamera zugreifen wollen. Wer hemdsärmelig zur Sache geht, klebt einfach ein Post-It über die Linse, die Aufnahmefunktion lässt sich aber auch via Software unter den Systemeinstellungen deaktivieren. Vorsicht: Auch Viren können die Kamera ohne Zutun des Benutzers aktivieren und das Geschehen aufzeichnen.

Vorsicht beim Chat in öffentlichen WLANs
Foto: grinvalds / iStock

Apps sperren und updaten

Viele praktische Apps, wie etwa jene zur Wettervorhersage oder zur Routenplanung, verlangen Zugang zum aktuellen Standort. Damit Siri, Cortana & Co. ihr volles Potenzial ausschöpfen können, müssen sie einige Grunddaten über den Benutzer speichern. Aber nicht jede App braucht vollen Zugriff auf alle Daten. Pro-Tipp: Nach einem erfolgreichen Update sollte man regelmäßig die Einstellungen der installierten Anwendungen überprüfen. Manche Uptdates verändern die zuvor getroffenen Privatsphäre-Settings.

Windows 10

Zur Installation des neuen Betriebssystems braucht man kein Microsoft-Konto einrichten. Windows 10 lässt sich auch mit einem lokalen Konto betreiben. Zwar muss man auf manche Dienste verzichten, wie z.B. auf die Hilfe von Assistent Cortana, gibt aber wenig Informationen über sich selbst weiter.

Passwort-Manager installieren

Experten empfehlen bei jedem genutzten Dienst ein anderes Passwort zu verwenden, das idealerweise aus zufällig aneinandergereihten Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Wer sich solche komplizierten Codes nicht merken kann und will, greift am besten auf einen Passwort-Manager zurück. Dieses Programm managt alle vergebenen Passwörter - merken muss man sich nur jenes des Managers.