von: mediamag.at-Redaktion

„Tolkien“ kommt ins Heimkino

Die spannende Story des „Herr der Ringe“-Autors

Woher nahm J. R. R. Tolkien seine Ideen für seinen „Herr der Ringe“-Epos? „Tolkien“ beleuchtet die spannende Biografie des britischen Autors in seinen Jugendjahren.

Die verfilmte Biografie von J. R. R. Tolkien, dem Autor von „Herr der Ringe“.
Foto: 2019 Twentieth Century Fox

Die Lehrjahre des Visionärs

John Ronald Reuel Tolkien (Nicholas Hoult) wurde 1892 im Oranje-Freistaat (heute eine Provinz in Südafrika) geboren und zog als Kind mit seiner Mutter in ein kleines Dorf nahe Birmingham. Dort wuchs er mitten in der Natur auf. Die Landschaft sollte später als Vorbild für das Auenland in seinen Romanen dienen. Die prägenden Jahre erfuhr der empfindsame Autor im T.C.B.S. (Tea Club Barrovian Society) – ein Zirkel, in dem er mit Gleichgesinnten über Literatur diskutieren konnte. Zu dieser Zeit lernte er auch seine spätere Frau und Muse Edith Pratt (Lily Collins) kennen.

Video – Trailer: „Tolkien"

Apokalyptische Kriegsjahre

Dabei erhielt der junge Tolkien nur durch eine Rangelei mit einem Klassenkameraden (Patrick Gibson) Aufnahme in den erlesenen Kreis, in dem er die sein ganzes Leben prägenden Freundschaften schloss. Nach der Übersiedlung an die Universität von Oxford brach der Erste Weltkrieg aus und Tolkien schloss sich gemeinsam mit seinen Freunden dem britischen Heer an. Die Freundschaft der jungen Männer wurde dabei auf eine harte Probe gestellt.